Aktuelle Sprache: Deutsch

Metaxy : Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau Inklusive | Führung für blinde und sehbehinderte Menschen sowie sehende Besucher*innen

Termin-Details

Karte

Es folgt eine Kartendarstellung. Karte überspringen

Zum Stadtplan

Ende der Karte.

Verkehrsanbindungen

1 weiterer Termin

Teil von:

Metaxy : Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau Inklusive | Führung für blinde und sehbehinderte Menschen sowie sehende Besucher*innen

Führung

Grafik: Rimini

Grafik: Rimini

Inklusive Führung für blinde und sehbehinderte Menschen sowie sehende Besucher*innen (mit ABSV Berlin e.V.) durch die Ausstellung, die den Blick auf den Zeitraum zwischen Zerstörung und Wiederaufbau richtet, auf jenen unsicheren Moment, in dem noch offen ist, wie Gesellschaften mit Verlust, Schuld und Erinnerung umgehen.

 

Kriege, Konflikte und die Folgen der Klimakrise zerstören weltweit Häuser, Städte und Landschaften. Millionen Menschen verlieren ihr Zuhause. Der Wiederaufbau dieser Lebensräume ist deshalb eine dringende Aufgabe. Wird er jedoch auf ein technisches Projekt reduziert – als Rückkehr zur Ordnung, als vermeintliche „Stunde Null“ oder als Gelegenheit für kapitalgetriebene Investitionen –, gerät aus dem Blick, dass nicht nur Gebäude und Städte zerstört werden, sondern auch soziale Beziehungen, ökologische Strukturen, gemeinschaftliche Lebenswelten und historische Zusammenhänge. Die entscheidenden Fragen des Wiederaufbaus stellen sich deshalb, bevor überhaupt gebaut wird.

Hier setzt das Projekt „Metaxy : Zwischen Zerstörung und Wiederaufbau“ mit einer Ausstellung und einem vierteiligen Veranstaltungsprogramm an. Metaxy, altgriechisch für „zwischen“, bezeichnet einen Raum, in dem Vergangenheit und Zukunft, Erinnerung und Neubeginn sowie Verlust und Hoffnung zugleich wirksam sind. Rekonstruktion bedeutet nicht die Rückkehr zu einem früheren Zustand, sondern die Freilegung der zerstörten Zusammenhänge.

Ausgehend vom Akademiegebäude am Hanseatenweg – als exemplarischem Ort des Wiederaufbaus nach 1945 – präsentiert die Ausstellung eine Spurensuche zur kolonialen und nationalsozialistischen Geschichte des Berliner Hansaviertels und Positionen aus Afghanistan, Bangladesch, Bosnien und Herzegowina, Deutschland, Israel, dem Jemen, Palästina, Polen, dem Sudan, Syrien, der Ukraine und den USA. Das größte Exponat ist die Ausstellungsarchitektur selbst: Sie zeichnet den Grundriss der ehemaligen Bebauung des Grundstücks nach. Dieses Palimpsest im Maßstab 1:1 macht die Geschichte des Ortes durch das „Dazwischen“ räumlich erfahrbar.

Ein Veranstaltungsraum als Teil der Ausstellung lädt zu Gesprächen, Vorträgen, künstlerischen und musikalischen Performances ein. Ein Vermittlungsprogramm mit Führungen und Lecture Performance Walks sowie eine Ausgabe der Zeitschrift ARCH+ vertiefen die Themen der Ausstellung.

Beteiligte Künstler*innen und Raumpraktiker*innen:
Hala Alnaji, Archigrest, Marina Tabassum Architects, Maja Bajević, Karim Bingöl, Centre for Documentary Architecture, Kees Christiaanse, Tiffany Chung, CO-HATY, Salma Samar Damluji, Nir Evron, Ola Hassanain, Paul Hübner, Käthe Kollwitz, Anton Kolomyeytsev, Omer Krieger, Else Lasker-Schüler, V. Mitch McEwen, megouem, Kioomars Musayyebi, Marina Naprushkina/Neue Nachbarschaft Moabit, Open Group, Ute Richter, Nelly Sachs, Sasha Marianna Salzmann, Immanuel Schumacher, Arinjoy Sen, Nurit Stark, Syrbanism, Ernst Toller, topoScape, Kurt Tucholsky, Feda Wardak, Eyal Weizman, Ines Weizman, Julita Wójcik, Lebbeus Woods, Ina Wudtke

Kuratorisches Team: Anh-Linh Ngo, Johanna M. Keller, Christian Hiller, Felix Hofmann, Markus Krieger, Daniel Kuhnert, Melissa Makele

Projektleitung Akademie der Künste, Sektion Baukunst: Annette Maechtel 

Ausstellungsarchitektur: ARCH+ 

Entwurf: Zita Leutgeb, Olivier Therrien

Wissenschaftliche Assistenz: Nicole Müller

Künstlerisch-technische Leitung: Roswitha Kötz

Assistenz Planung und Gestaltung: Matthias Appelfelder

Assistenz Koordination: Carmen Abele

Preisinformationen: Inhaber*innen eines Schwerbehindertenausweises (ab einem GdB von 50) und deren Begleitperson (bei Ausweisvermerk B) erhalten freien Eintritt zur Ausstellung und Führung

Alternative Veranstaltungen

UNESCO Welterbe Museumsinsel

In diesem Jahr wird die Museumsinsel 200 Jahre alt. Seit 1999 gehört sie zum UNESCO-Welterbe. Sie vereint fünf herausragende Museumsgebäude des 19. und 20. Jahrhunderts sowie die 2019 eröffnete James-Simon-Galerie zu einem einzigartigen Ensemble. mehrzu: UNESCO Welterbe Museumsinsel

Termin:
Samstag, 10. Oktober 2026, 11:00 Uhr (6 weitere Termine)
Ort:
Museumsinsel
Adresse:
Bodestraße 1, 10178 Berlin-Mitte

Führung: Innsbrucker Platz und Eisacktunnel

Über eine Eisenleiter steigen Sie in den alten U-Bahnschacht der U4 und besichtigen ein Relikt der modernen Verkehrsplanung. mehrzu: Führung: Innsbrucker Platz und Eisacktunnel

Nächster Termin:
Innsbrucker Platz & Eisacktunnel - Eisachtunnel - Ein Relikt der modernen Verkehrsplanung
Termin:
Samstag, 10. Oktober 2026, 13:00 Uhr (8 weitere Termine)
Ort:
U-Bhf. Innsbrucker Platz
Adresse:
Innsbrucker Platz, 10825 Berlin-Schöneberg
Preis:
ab 27,50 €

Klostermuseum im Kreuzgang

Tauchen Sie mit unserem erfahrenen Gästeführer-Team in die Neuzeller Klostergeschichte ein. Jeden Samstag können Sie Erklärungen zu bedeutenden Ereignissen, einmaligen Exponaten und modernen Medienanwendungen in beeindruckender Klosterarchitektur lauschen.... mehrzu: Klostermuseum im Kreuzgang

Nächster Termin:
Sonderführung Klostergeschichte
Termin:
Samstag, 10. Oktober 2026, 13:00 Uhr (2 weitere Termine)
Ort:
Kloster Neuzelle
Adresse:
Stiftsplatz 7, 15898 Neuzelle
Preis:
ab 7,00 €

Rammtour - Auf den Spuren von Rammstein

Rammstein in Berlin Feuer frei – für die Rammstein-Fantour. Unsere Stadtrundfahrt auf den Spuren von Lindemann & Co. führt euch zu den Anfängen der Kult-Band in Berlin. Gemeinsam erleben wir den Aufstieg der einstigen Ost-Punks zu den Wegbereitern der... mehrzu: Rammtour - Auf den Spuren von Rammstein

Termin:
Samstag, 10. Oktober 2026, 15:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Busparkplatz/Berlin Hbf (Ausgang Nord)
Adresse:
Invalidenstraße, ggü. Europaplatz, 10557 BERLIN
Preis:
ab 39,20 €

Mehr Veranstaltungen der Kategorie "Bildung & Vorträge" anzeigen…

Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.