John Miller: „Public Art and The Law of Unintended Consequences“. Eingeladen von Elisa R. Linn im Rahmen von „Public Afterlife“
(auf Englisch)
Public Afterlife
Am ehemaligen Standort von Mies van der Rohes Revolutionsdenkmal, das 1926 errichtet und neun Jahre später vom NS-Regime zerstört wurde, lädt die Kuratorin und Forscherin Elisa R. Linn die Künstlerin Ariane Müller dazu ein, über ihre Arbeit Monument für Schröderstrasse (2005) zu sprechen, und den Künstler John Miller, seinen Vortrag Public Art and The Law of Unintended Consequences zu präsentieren. Ausgehend von ihrer Forschung zu Gegenöffentlichkeiten in der DDR und in den Jahren nach dem Mauerfall führt Linn mit einer Lesung aus Sybille Bergemanns Das Denkmal (1975–1986) sowie aus Das Gespenst verlässt Europa (1990) von Heiner Müller und Sibylle Bergemann in die beiden künstlerischen Beiträge ein. In den anschließenden Gesprächen diskutieren Linn und die Künstler:innen, welche politischen Geschichten durch die Präsenz und die Abwesenheit eines Denkmals fortwirken und wie Kunst in diesem Zusammenhang den öffentlichen Raum umgestaltet.
Public Art and The Law of Unintended Consequences
John Miller präsentiert seinen Vortrag Public Art and the Law of Unintended Consequences, in dem er den öffentlichen Raum nicht als gegebenen , sondern als umkämpften Ort erkundet. Ausgehend von den unvorhergesehenen Folgen, die entstehen, wenn Kunstwerke auf den urbanen Alltag treffen, untersucht er, wie sie ein Eigenleben entwickeln: Sie werden zu Denkmälern, Gegenstand öffentlicher Kontroversen, zu Mythen oder Orten kollektiver Erinnerung und übernehmen dabei erinnerungskulturelle, symbolische und historische Funktionen. Miller fragt, wie ihre Bedeutungen und Wirkungen die Absichten ihrer Urheber:innen überschreiten, verzerren oder ihnen sogar widersprechen können. Was bleibt von Kunst im öffentlichen Raum nach ihrem politischen, materiellen oder symbolischen Verschwinden? Und wie wirkt sie durch Erinnerung, Verlust und historischen Wandel weiter?
Kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten unter info(at)miesvanderrohehaus.de.
Am ehemaligen Standort von Mies van der Rohes Revolutionsdenkmal, das 1926 errichtet und neun Jahre später vom NS-Regime zerstört wurde, lädt die Kuratorin und Forscherin Elisa R. Linn die Künstlerin Ariane Müller dazu ein, über ihre Arbeit Monument für Schröderstrasse (2005) zu sprechen, und den Künstler John Miller, seinen Vortrag Public Art and The Law of Unintended Consequences zu präsentieren. Ausgehend von ihrer Forschung zu Gegenöffentlichkeiten in der DDR und in den Jahren nach dem Mauerfall führt Linn mit einer Lesung aus Sybille Bergemanns Das Denkmal (1975–1986) sowie aus Das Gespenst verlässt Europa (1990) von Heiner Müller und Sibylle Bergemann in die beiden künstlerischen Beiträge ein. In den anschließenden Gesprächen diskutieren Linn und die Künstler:innen, welche politischen Geschichten durch die Präsenz und die Abwesenheit eines Denkmals fortwirken und wie Kunst in diesem Zusammenhang den öffentlichen Raum umgestaltet.
Public Art and The Law of Unintended Consequences
John Miller präsentiert seinen Vortrag Public Art and the Law of Unintended Consequences, in dem er den öffentlichen Raum nicht als gegebenen , sondern als umkämpften Ort erkundet. Ausgehend von den unvorhergesehenen Folgen, die entstehen, wenn Kunstwerke auf den urbanen Alltag treffen, untersucht er, wie sie ein Eigenleben entwickeln: Sie werden zu Denkmälern, Gegenstand öffentlicher Kontroversen, zu Mythen oder Orten kollektiver Erinnerung und übernehmen dabei erinnerungskulturelle, symbolische und historische Funktionen. Miller fragt, wie ihre Bedeutungen und Wirkungen die Absichten ihrer Urheber:innen überschreiten, verzerren oder ihnen sogar widersprechen können. Was bleibt von Kunst im öffentlichen Raum nach ihrem politischen, materiellen oder symbolischen Verschwinden? Und wie wirkt sie durch Erinnerung, Verlust und historischen Wandel weiter?
Kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten unter info(at)miesvanderrohehaus.de.
Treffpunkt: Haupteingang auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde, Gudrunstraße 20, 10365 Berlin.
Anmeldung/Buchung: Kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten unter info(at)miesvanderrohehaus.de.
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