Am 8. Mai lädt das Museum Berlin-Karlshorst zu einer Abendveranstaltung unter dem Titel „Erinnerungsort 8. Mai. Eine gesamtdeutsche Perspektive“ ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Erinnerung an das Kriegsende in Ost- und Westdeutschland unterscheidet, aufeinander bezieht und bis heute nachwirkt. Welche Rolle spielen dabei ostdeutsche Prägungen – gerade in der wieder virulenten Debatte um ostdeutsche Identitäten?
Thematisiert werden historische Erfahrungen im Umgang mit der Sowjetunion und der Russischen Föderation sowie deren Deutung in aktuellen politischen Diskussionen. Zugleich geht es um die Frage, welche Bedeutung Gedenken für ein demokratisches Selbstverständnis in Deutschland hat. Die Veranstaltung lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und zur Debatte zu stellen.
Mit:
Prof. Dr. Martin Sabrow (em. Professor, Humboldt-Universität zu Berlin; ehem. Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam),
Ines Geipel (Autorin und ehem. Hochschuldozentin),
Dr. Jörg Morré (Direktor des Museums Berlin-Karlshorst),
Moderation: Andreas Ulrich (Fernseh- und Rundfunkjournalist)
Der Eintritt ist frei.
Für die Teilnahme am Abendvortrag melden Sie sich bitte an unter . Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.
Am 8. Mai 2026 findet im Museum Berlin-Karlshorst ein umfangreiches Programm statt. Weitere Informationen finden Sie hier.