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Die „Modekünstlerin“ Olga de Bayer und der Maler Emil Orlik

Vortragsreihe Kunstgeschichten des Tiergartenviertels

Modelle von Olga de Bayer in ihrem Salon mit Wandmalereien von Emil Orlik (Elegante Welt, 1926 und 1928)

Modelle von Olga de Bayer in ihrem Salon mit Wandmalereien von Emil Orlik (Elegante Welt, 1926 und 1928)

„In den charmanten Räumen der Frau v. Bayer zeigen Mannequins die neuesten Modelle“, schwärmte Julie Elias 1928 über die charismatische Modeschöpferin Olga de Bayer. Mit 100.000 Goldmark und der Unterstützung des Künstlers Emil Orlik hatte die schöne »Ollyne« 1921 ihren Salon im Berliner Tiergartenviertel eröffnet. Elias feierte sie als „Meisterin, die für das Modehandwerk wie geboren ist“. Markenzeichen der kreativen Baronin waren elegante Kleider, Capemäntel und moderne Stoffe mit überraschenden Details. Als Star der Berliner Modewelt war sie bis nach Amerika bekannt. »A German Baroness designs in Extreme Versions of the Coat Mode« hieß es dort. Doch wer war diese Frau? Welche Netzwerke und biografischen Geheimnisse lassen sich heute noch hinter ihrem Erfolg entdecken?
Referentin: Dr. Gesa Kessemeier, Mode- und Zeithistorikerin, verantwortete von 2022 bis 2025 das Forschungsprojekt „Die Kunstgeschichte(n) des Tiergartenviertels“ an der Kunstbibliothek Berlin. 2025 erschien nach zehnjähriger Recherche ihr Buch „Modestadt Berlin.

Eintritt und Teilnahme kostenfrei. Keine Anmeldung erforderlich.

Preisinformationen: Kostenfrei

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