Die Gründung des KZ Sachsenhausen in Oranienburg vor 90 Jahren
Vorträge und Diskussion
© Stefan Müller / STdT
Begrüßung: Dr. Andrea Riedle, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors
Podium:
Dr. Andrea Kaltofen, ehemalige Leiterin der Gedenkstätte Esterwegen
Dr. Astrid Ley, Vorsitzende der Ständigen Konferenz (2026) und Leiterin von Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Prof. Dr. Johannes Tuchel, ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Moderation: Prof. Dr. Günter Morsch, ehemaliger Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Vor 90 Jahren, im Sommer 1936, begann die SS in Oranienburg mit dem Aufbau des Konzentrationslagers Sachsenhausen, das sich bis 1945 zu einem der größten Lagerkomplexe im Deutschen Reich entwickelte. Im Juli 1936 trafen die ersten 50 Häftlinge aus dem Konzentrationslager Esterwegen in Oranienburg ein, wo sie unter Zwang zum Aufbau des neuen Lagers Sachsenhausen herangezogen wurden. Am 5. September 1936 erfolgte die offizielle Inbetriebnahme des Konzentrationslagers Sachsenhausen, das fortan eine zentrale Stellung im System der nationalsozialistischen Konzentrationslager einnahm. Durch die Auflösung anderer Konzentrationslager und der Verlegung ihrer Insassen stieg die Zahl der Häftlinge bereits Anfang 1937 auf über 1.600 an. Unter schwersten Bedingungen errichteten diese einen weitläufigen Lagerkomplex, der neben dem eigentlichen Häftlingslager auch SS-Truppenbereiche, Wohnsiedlungen sowie zahlreiche infrastrukturelle und wirtschaftliche Einrichtungen umfasste. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 wurden mehr als 200.000 Menschen aus zahlreichen europäischen Ländern im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. Mehr als 50.000 von ihnen überlebten die Haft nicht.
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Dr. Andrea Kaltofen, ehemalige Leiterin der Gedenkstätte Esterwegen
Dr. Astrid Ley, Vorsitzende der Ständigen Konferenz (2026) und Leiterin von Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen
Prof. Dr. Johannes Tuchel, ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Moderation: Prof. Dr. Günter Morsch, ehemaliger Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Vor 90 Jahren, im Sommer 1936, begann die SS in Oranienburg mit dem Aufbau des Konzentrationslagers Sachsenhausen, das sich bis 1945 zu einem der größten Lagerkomplexe im Deutschen Reich entwickelte. Im Juli 1936 trafen die ersten 50 Häftlinge aus dem Konzentrationslager Esterwegen in Oranienburg ein, wo sie unter Zwang zum Aufbau des neuen Lagers Sachsenhausen herangezogen wurden. Am 5. September 1936 erfolgte die offizielle Inbetriebnahme des Konzentrationslagers Sachsenhausen, das fortan eine zentrale Stellung im System der nationalsozialistischen Konzentrationslager einnahm. Durch die Auflösung anderer Konzentrationslager und der Verlegung ihrer Insassen stieg die Zahl der Häftlinge bereits Anfang 1937 auf über 1.600 an. Unter schwersten Bedingungen errichteten diese einen weitläufigen Lagerkomplex, der neben dem eigentlichen Häftlingslager auch SS-Truppenbereiche, Wohnsiedlungen sowie zahlreiche infrastrukturelle und wirtschaftliche Einrichtungen umfasste. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 wurden mehr als 200.000 Menschen aus zahlreichen europäischen Ländern im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. Mehr als 50.000 von ihnen überlebten die Haft nicht.
Treffpunkt: Auditorium
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