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Bettina Kerwien: "Katzenkopp" (Spandau-Krimi)

Im Rahmen des Festivals 48h Spandau

Lesung mit Bettina Kerwien

Lesung mit Bettina Kerwien

West-Berlin, April 1986: Ein Killer mordet sich nachts durch Spandau. Er hat eine Vorliebe für einsame Straßen und ältere Frauen. Kommissar Peter Kappe glaubt, dass es sich um eine Mordserie handelt – bislang als einziger.

Kurz darauf bricht der Novosti-Fotograf Schenja Brost im Foyer des Axel-Springer-Hochhauses zusammen. Er war aus Kiew über Schönefeld nach West-Berlin eingereist und radioaktiv verstrahlt. Brost hatte eine internationale Pressekonferenz verlangt und ansonsten geschwiegen. Jetzt, zwei Tage später, ist er tot. Ist Brost für die Morde an den Frauen verantwortlich? Oder ein Spion? Dann findet sich im Schuh des toten Russen ein Fotonegativ – und darauf sieht Kappe etwas Unvorstellbares, das sich dennoch als wahr entpuppt.

Bettina Kerwiens Krimi "Katzenkopp" spielt genau in den Tagen, in denen es zum Reaktorunglück in Tschernobyl kam, das sich in diesem Jahr zum 40. Mal gejährt hat. Während Kommissar Kappe in einem Serienmordfall ermittelt, dringen Stück für Stück Nachrichten von der Atomkatastrophe in der Sowjetunion an die Öffentlichkeit. Der 39. Band der Kappe-Reihe lässt die damalige Stimmung in der Stadt wieder lebendig werden. Die Krimireihe "Es geschah in Berlin" gibt es seit 1996 - die am längsten laufende Krimiserie Deutschlands.

Die Lesung findet auf dem Dachboden eines mittelalterlichen Fachwerkhauses statt und ist daher leider nicht barrierefrei.

In Kooperation mit dem Ev. Kirchenkreis Spandau.

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