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Artist Talk mit Dörte Eißfeldt

Anstatt Wirklichkeit nur abzubilden, wird Fotografie in Dörte Eißfeldts Werk zu einem Medium der Verwandlung; Sehen zu einem Akt des Erkennens und des Infragestellens der eigenen Wahrnehmung. Eißfeldt gilt als eine der bedeutendsten Vertreter:innen der experimentellen Fotografie in Deutschland. Mit einem zarten, poetischen und stets neugierigen Blick erkundet die Künstlerin die Welt und das Medium selbst. 2025 erhielt Eißfeldt den Prix Viviane Esders für ihr Werk. 

In ihrem Artist Talk spricht Dörte Eißfeldt mit den Kunsthistorikerinnen und Kuratorinnen Inka Schube und Sonia Voss über ihre Ausstellung, Arbeitsweise und die Entstehung ihrer Bildwelten. Gemeinsam diskutieren sie, in welcher Beziehung das Betrachten eines Bildes und dessen Entstehung zueinanderstehen.

Im Anschluss des Talks legt Jan Delay aka DJ Flashdance für seine Mama auf. 
 

Dörte Eißfeldt lebt in Neuenkirchen und Hamburg. Ihre Arbeiten befinden sich in zahlreichen institutionellen Sammlungen, darunter Museum Folkwang, Essen; Sprengel Museum, Hannover; DZ Bank Kunstsammlung, Frankfurt; Staatsgalerie Stuttgart; Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg; Fotohof, Salzburg; Bibliothèque Nationale, Paris; Musée d’Art Moderne, Paris; Musée de la Photographie Européenne, Paris; Museum of Modern Art, New York; und Kolumba, Köln. 2024 erschien im Distanz Verlag die Publikation Stehen Liegen Hängen mit Texten von Rebecca Wilton und Steffen Siegel. 

Inka Schube studierte von 1982 bis 1987 Klassische Archäologie, Kulturtheorie und Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und schloss ihr Studium mit einer Arbeit zur Rezeption abstrakter Malerei in der DDR-Kunstgeschichtsschreibung ab. 1990 gründete sie gemeinsam mit Florian Merkel die Galerie in der Brotfabrik e.V. in Berlin, die sie bis 1999 leitete und organisierte. 1997 erhielt sie das Krupp von Bohlen und Halbach-Stipendium für Museumspraxis und Fotografie. Seit 2001 ist sie Kuratorin für Fotografie und Medienkunst am Sprengel Museum Hannover.

Sonia Voss ist Ausstellungskuratorin mit Schwerpunkt auf ostdeutscher Fotografie und, allgemeiner, auf der osteuropäischen Szene der 1970er und 1980er Jahre. Sie kuratierte den Louis Roederer Discovery Award bei den Rencontres d'Arles 2021 und arbeitet zeitgenössischen mit Künstlern wie Isabelle Le Minh, Anton Roland Laub und Tarrah Krajnak zusammen. Gleichzeitig erforscht sie weniger bekannte Archive, wie das von Uraguchi Kusukazu, das sie mit dem Projekt Shima no ama(Rencontres d'Arles, 2024; Huis Marseille, Amsterdam, 2025/26; Atelier EXB, 2024) der Öffentlichkeit bekannt gemacht hat. Sie lebt und arbeitet in Paris und Berlin.

Preisinformationen: Freier Eintritt von 20:00–00:00

Preis: 12,00 €

Ermäßigter Preis: 6,00 €

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