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Thomas Demand

Thomas Demand ist bekannt für seine Fotografien von akribisch gearbeiteten Papiermodellen, die Szenen von historischer, politischer und kultureller Bedeutung sowie alltägliche Momente nachstellen.

Thomas Demand, Klee, 2025

– Thomas Demand, Klee, 2025

Anlässlich des Gallery Weekend Berlin freuen sich Monika Sprüth und Philomene Magers, eine Einzelausstellung mit ausschließlich neuen Werken von Demand zu präsentieren. Im Jahr 2025 begann Demand mit einer neuen Technik zu arbeiten und schuf kleinere Bilder, die auf Kupfer gedruckt wurden. Das Material hat tiefe Wurzeln in der Kunstgeschichte: Während der Renaissance wurde es als „Leinwand“ verwendet, später diente es als Träger für einige der frühesten Fotografien, die auf versilberten Kupferplatten gedruckt wurden, wodurch es auch in der Geschichte der Fotografie an Bedeutung gewann.

Die neuen Werke reichen von eng gerahmten Naturaufnahmen bis hin zu Abstraktionen von KI-generierten Bildern. Durch seine konstruierten Welten hinterfragt der Künstler die Paradoxien der Wahrnehmung und untersucht, wie wir unsere Umgebung lesen, wie wir uns an sie erinnern und wie wir beeinflusst und manipuliert werden. Ob er nun zufällige Anordnungen der Natur oder dystopische Visionen der KI einfängt, Demands Werk bewegt sich geschickt im Raum zwischen Skulptur und Fotografie, Illusion und Bild, Realität und Interpretation.

Laufzeit: Sa, 02.05.2026 bis Sa, 01.08.2026

Findet hier statt:

Sibylle Bergemann (4)

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