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Tausend Pinsel, ein Stil! (Teil 2)

Das Haus Kano und Malerei als Familiengeschäft

  • Werkstatt des Kano Jinnojō (k.D., tätig 1. H. 17. Jh.) zugeschrieben, Landschaft mit Figuren, Stellschirm zu 6 Paneelen, Tusche, Farben und Gold auf Papier

    Werkstatt des Kano Jinnojō (k.D., tätig 1. H. 17. Jh.) zugeschrieben, Landschaft mit Figuren, Stellschirm zu 6 Paneelen, Tusche, Farben und Gold auf Papier

  • Kano Tan’en (1804 – 1853), Landschaft im chinesischen Stil, nach Su Shis (1037 – 1101) Gedichten zur Fahrt zur Roten Wand, Detail, Hängerolle, Tusche und Farbe auf Seide

    Kano Tan’en (1804 – 1853), Landschaft im chinesischen Stil, nach Su Shis (1037 – 1101) Gedichten zur Fahrt zur Roten Wand, Detail, Hängerolle, Tusche und Farbe auf Seide

  • Kano Eisen-in Michinobu (1730-1790), Felsenpäonien, Detail, Tusche und Farben auf Papier

    Kano Eisen-in Michinobu (1730-1790), Felsenpäonien, Detail, Tusche und Farben auf Papier

Kano – für fast vierhundert Jahre zwischen den 1480ern und 1880ern steht dieser Familienname in Japan durch einen kohärenten, wiedererkennbaren Stil als Marke für Bilder der Macht.
Organisiert als familienähnlicher Verbund von Werkstätten unter der Leitung eines männlichen Oberhaupts, kann das Netzwerk der Kano ab dem 17. Jahrhundert jederzeit eine Vielzahl von Malern mobilisieren, die selbst umfangreichste Großprojekte wie etwa die Ausmalung schlossartiger Residenzen arbeitsteilig organisieren und in kürzester Zeit realisieren. Die Möglichkeit, begabte Schüler durch Adoption und häufig Verheiratung mit weiblichen Familienangehörigen in das Haus Kano aufzunehmen, sichert dessen Kontinuität und sorgt regelmäßig für neue Talente. Erst der Niedergang der Militäraristokratie im 19. Jahrhundert leitete auch das Ende der Kano ein.
Dieser zweite Teil der Wechselpräsentation zeigt eine Auswahl von Malerei der Kano aus der Sammlung des Museums für Asiatische Kunst mit Schwerpunkten auf jahreszeitlichen Bildern und der Entwicklung der Kano-Tradition im 18. und 19. Jahrhundert.

„Tausend Pinsel, ein Stil! – das Haus Kano und Malerei als Familiengeschäft“ ist eine Wechselpräsentation des Museums für Asiatische Kunst im Humboldt Forum, Raum 318, „Kunst aus Japan“.

Laufzeit: Mi, 11.03.2026 bis Mo, 01.06.2026

Preisinformationen: Seit 3. Oktober 2025 gibt es im Humboldt Forum ein neues Preismodell:

Mit nur einem Ticket erhalten Sie Zugang zu den Dauerausstellungen und temporären Präsentationen – und das ganz flexibel mit einem Tages-, Zweitages- oder Gruppenticket. Mit allen diesen Ticketvarianten können Sie die Sammlungen des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst, BERLIN GLOBAL sowie weitere temporäre Ausstellungen besuchen. Zudem gilt das Ticket auch für die Sonderausstellung Beziehungsweise Familie mit Interventionen im ganzen Haus und im Museum Knoblauchhaus im Nikolaiviertel.

Viele Bereiche und Programme sind weiterhin kostenfrei für Sie zugänglich – darunter das Humboldt Labor mit der neuen Ausstellung  On Water. WasserWissen in Berlin, die Treppenhalle mit  Einblicke. Die Brüder Humboldt, der Schlosskeller, der Skulpturensaal, das Videopanorama und die Präsentation  Spuren. Zahlreiche Veranstaltungen und Vermittlungsangebote können Sie ebenfalls ohne Eintritt besuchen.

Preis: 14,00 €

Ermäßigter Preis: 7,00 €

Informationen zum ermäßigten Preis: Ermäßigung auf den Normalpreis für Schüler*innen, Studierende, Freiwilligendienstleistende, Auszubildende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr, Empfänger*innen von Leistungen nach ALG I, Ehrenamts-Card-Inhaber*innen und Schwerbehinderte (mindestens GdB 50).

Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 19. Lebensjahr, Begleitpersonen von Schwerbehinderten (sofern dies im Schwerbehindertenausweis mit B vermerkt ist), Personen, die Transferleistungen erhalten (Bürgergeld, Sozialhilfe, Wohngeld, Grundsicherung, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz) sowie Berlin-Ticket-S-Inhaber*innen bleibt der Eintritt wie bisher kostenfrei. Ebenfalls frei ist der Eintritt für Mitglieder des Internationalen Museumsrates (ICOM), Mitglieder des Deutschen Museumsbundes und Mitglieder des Bundesverbandes für Museumspädagogik.

Findet hier statt:

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