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RAINER WÖLZL – KONSTELLATIONEN

Ausstellungsvisualisierung

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»RAINER WÖLZL – KONSTELLATIONEN«

 6. Juni bis 9. August 2026

Eröffnung: Freitag. 5. Juni 2026, 19 Uhr 

 

Im Käthe-Kollwitz-Museum Berlin wird mit „Konstellationen“ eine umfangreiche Einzelausstellung des österreichischen Künstlers Rainer Wölzl gezeigt. Die Präsentation eröffnet einen eindringlichen Blick auf das vielschichtige Werk eines Künstlers, der sich seit Jahrzehnten mit den kulturellen, sozialen und politischen Verwerfungen unserer Zeit auseinandersetzt.

Rainer Wölzl, 1954 in Wien geboren, arbeitet heute vorwiegend mit der Technik der Kohlezeichnung. Seine meist großformatigen Arbeiten entstehen auf der Grundlage kunsthistorischer sowie medialer Bildquellen. Motive mit zeitgeschichtlicher und aktueller soziopolitischer Relevanz werden von ihm aufgegriffen und durch Montage in komplexe visuelle Konstellationen überführt, in denen Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen.

Die Ausstellung versammelt Arbeiten aus einem langjährig entwickelten Projekt unter dem erweiterten Gedanken eines „Museums der Schatten“. Der Begriff des Schattens fungiert dabei als poetischer wie politischer Denkraum – als Spur des Vergangenen, als Projektionsfläche und als Bestandteil individueller wie kollektiver Erinnerung.

Im Zentrum von Wölzls Werk steht ein kontinuierliches Nachdenken über Machtstrukturen, Unterdrückung und deren unterschiedliche Erscheinungsformen in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten. Seine künstlerische Praxis versteht sich als Strategie der Aneignung und Transformation: Bildmaterial wird nicht nur zitiert, sondern neu komponiert, verschoben und in einen offenen Bedeutungsraum überführt.

Charakteristisch für Wölzls Arbeiten ist ihre Mehrteiligkeit sowie eine rasterartige Struktur, die Distanz schafft und zugleich eine präzise gesellschaftspolitische Reflexion erlaubt. In bewusster Abgrenzung zur visuellen Überflutung digitaler Bildwelten setzen die Werke ein Zeichen gegen geschichtliches Vergessen und für die nachhaltige Kraft des gezeichneten Bildes.

Die Ausstellung ist die zweite museale Präsentation des Künstlers in Berlin, nachdem er 2002 im Georg Kolbe Museum mit der umfangreichen Werkserie „Ästhetik des Widerstands“ zu Peter Weiss vertreten war.

Laufzeit: Sa, 06.06.2026 bis So, 09.08.2026

Preisinformationen: Zu freiem Eintritt nach Vorlage des entsprechenden Nachweises berechtigt sind: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Inhaber eines Berechtigungsnachweises (ehem. berlinpass), Mitglieder des Verbandes Berliner Stadtführer, Vertreter der Presse, Mitglieder von ICOM

Preis: 8,00 €

Ermäßigter Preis: 5,00 €

Informationen zum ermäßigten Preis: Zu ermäßigtem Eintritt nach Vorlage des entsprechenden Nachweises berechtigt sind: Schüler ab 18 Jahre, Studenten und Auszubildende, Bundesfreiwillige, Gruppen ab 12 Personen, Mitglieder des Museumsbundes, Mitglieder des Bundesverbandes, Bildender Künstler, Mitglieder des Verbandes deutscher Kunsthistoriker, Mitglieder der Theatergemeinde Berlin, Mitglieder des Kulturvolks Berlin, Inhaber eines Schwerbehindertenausweises, Inhaber der artCard, Inhaber der Berliner Ehrenamtskarte

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