Peter Hujar und Liz Deschenes: Persistence of Vision
Die Ausstellung Persistence of Vision vereint die Arbeiten von Peter Hujar und Liz Deschenes und bringt diese in einen generationsübergreifenden Dialog über Fotografie.

– Peter Hujar, David Wojnarowicz (Hand Touching Eye), 1981
© The Peter Hujar Archive / VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Hujar,
der in der Zeit zwischen den Stonewall-Protesten von 1969 und dem Ausbruch der
AIDS-Krise in den 1980er Jahren in New York City arbeitete, hielt eine
entscheidende kulturelle Phase in eindringlichen Schwarz-Weiß-Fotografien fest.
Neben prägnanten Bildern von Tieren, Natur und verfallenden Gebäuden
porträtierte er die queeren und Avantgarde-Communitys in Lower Manhatten,
darunter Persönlichkeiten wie Candy Darling, Susan Sontag und David Wojnarowicz.
In der
Ausstellung werden Hujars Fotografien mit zeitgenössischen Werken der in New
York City lebenden Künstlerin Liz Deschenes verwoben. Diese Konstellationen laden dazu ein, innezuhalten, den
eigenen Blick zu schärfen und neue Perspektiven auf Hujars Werk zu entdecken.
Deschenes schafft Skulpturen und ungegenständliche fotografische Arbeiten, die
grundlegende Eigenschaften des Mediums – Licht, Chemie und Zeit – nutzen, um zu
erforschen, was eine Fotografie sein kann. Als erste große Ausstellung der
Arbeiten von Hujar und Deschenes in Berlin formuliert "Persistence of Vision" ein erweitertes Verständnis von Fotografie und hebt die kompromisslose Klarheit
der Vision hervor, die die Praxis beider Künstler*innen vereint.
Kuratiert wird die Ausstellung von Eva Respini, Co-CEO und Curator at Large, Vancouver Art Gallery, mit
Monique Machicao y Priemer Ferrufino, kuratorisches Volontariat Ausstellungen,
Gropius Bau
Laufzeit: Do, 19.03.2026 bis So, 28.06.2026
Findet hier statt:
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