Oscar Murillo: Kollektive Osmose
Ab März 2026 bespielt der in Kolumbien geborene Künstler Oscar Murillo die Innen- und Außenräume des Minsk und macht das Potsdamer Kunsthaus zum Schauplatz eines lebendigen Experiments über Austausch und Gemeinschaft.

– Courtesy of the artist
© Oscar Murillo (Foto: Reinis Lismanis)
Mit seinem Projekt "Kollektive
Osmose" schafft Murillo einen Dialog zwischen seiner zeitgenössischen
malerischen Praxis, seinen Installationen und den impressionistischen Werken
Claude Monets. Die Ausstellung hebt dabei das jedem Menschen innewohnende
Potential, mit Pinsel, Hand oder Stift künstlerische Gesten zu schaffen,
hervor.
Der im Titel verwendete
Begriff der Osmose beschreibt in der Wissenschaft, wie Wasserpartikel sich
durch eine semipermeable Membran bewegen, um einen Zustand des Gleichgewichts
herzustellen. Murillo nutzt dieses Sinnbild für die Öffnung des Museums: Seine
Ausstellung schafft Durchlässigkeit und Austausch zwischen Innen und Außen,
zwischen Museum und Stadt sowie zwischen Potsdam und der Welt. Das Projekt
markiert zudem die erste Zusammenarbeit zwischen dem Minsk und dem Museum
Barberini: Werke von Oscar Murillo sind in beiden Häusern zu sehen.
Die Ausstellung wird kuratiert
von Anna Schneider und Daniel Milnes mit Luisa Bachmann als kuratorischer Assistentin.
Laufzeit: Sa, 14.03.2026 bis So, 09.08.2026
Findet hier statt:
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