Lina Lapelytė (geboren 1984 in Kaunas, Litauen) verbindet in ihren Arbeiten Musik, Performance und Installation zu vielschichtigen Inszenierungen, die Körperlichkeit, Gemeinschaft und soziale Rollenbilder untersuchen. Häufig arbeitet sie mit nicht-professionellen Performer*innen und entwickelt poetische Situationen, in denen alltägliche Gesten und Stimmen zu choreografierten Klanglandschaften verschmelzen.
International bekannt wurde sie mit der Opern-Performance Sun & Sea (Marina), die 2019 auf der Biennale di Venezia mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde. Lapelytės Werke bewegen sich zwischen Konzert, Theater und bildender Kunst und wurden unter anderem beim Festival d’Automne/Bourse de Commerce (Paris), der BAM (New York) und dem MOCA (Los Angeles) präsentiert.
Am 1. Mai 2026 eröffnet Lapelytė im Hamburger Bahnhof ihre Ausstellung „CHANEL Commission: Lina Lapelytė. We Make Years Out of Hours“, die speziell für die Historische Halle des Museums konzipiert wurde. Das Gespräch wird im Rahmen des Sonderprogramms vom Hamburger Bahnhof zum Gallery Weekend Berlin geführt.
Moderation: Sam Bardaouil, Direktor Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart
Das Gespräch findet auf Englisch statt.
Eintritt frei.
Die Veranstaltung findet im Aktionsraum statt. Der Eingang erfolgt über die Invalidenstraße, rechts vom Haupteingang.
Preisinformationen: Eintritt frei.