Aktuelle Sprache: Deutsch

Im Dazwischen

Bevor der Spreepark im Sommer 2027 wiedereröffnet wird, wirft die Ausstellung einen Blick auf eine besondere Phase in der Geschichte des einstigen Vergnügungsparks.

Lukas Matthaei & Sebastian Quack, Teststrecke Plänterwörld, 2018

– Lukas Matthaei & Sebastian Quack, Teststrecke Plänterwörld, 2018

Ab dem 22. November zeigt der Spreepark Art Space im Eierhäuschen die neue Ausstellung "Im Dazwischen". Bevor der Spreepark im Sommer 2027 wiedereröffnet wird, wirft die Ausstellung einen Blick auf eine besondere Phase in der Geschichte des einstigen Vergnügungsparks: die Zeit zwischen Lost Place und sichtbarer Transformation zu einem öffentlichen Park für Kunst, Kultur und Natur.

Nach der Stilllegung des Parks 2001 entstand hinter dem Zaun des einzigen ständigen Vergnügungsparks der DDR ein ebenso verborgener wie lebendiger Raum, der auf unterschiedliche Weise genutzt wurde. Seit 2018 begleitet ein kontinuierliches künstlerisches Programm den Wandel des Parks. Dafür wurden Künstler*innen eingeladen, sich mit dem Ort, seiner Geschichte und möglichen Zukunft zu beschäftigen. Entstanden ist ein künstlerisches Labor, das den Park als Erfahrungsraum begreift und Fragen zu Stadtgesellschaft, Stadtnatur und dem Zusammenleben aufwirft.   

"Im Dazwischen" gibt Einblicke in die künstlerischen Recherchen, Interventionen und Projekte aus dieser Zeit. Die Beiträge wurden für die Ausstellung teilweise weiter- oder neu entwickelt. Sechs Positionen, darunter Künstler*innen, Kurator*innen und ein Architekt*innenkollektiv, betrachten den Spreepark in Videos, Installationen, Soundarbeiten und performativen Werken als Spiegel gesellschaftlicher, ökologischer und räumlicher Veränderungen. Die künstlerischen Beiträge kreisen dabei um die Geschichte des Ortes, um die Frage, wie sich Erinnerungen formen und verändern, und um alternative Konzepte von gemeinschaftlichem Vergnügen. Sie befassen sich mit der Geschichte von Vergnügungsparks und Kinos, dem Park als experimentellem Raum für Teilhabe und Zugehörigkeit sowie Eigentumskonzepten an Grund und Boden.

Mit Daniela Brahm, Daniela Kinateder und Christian Hiller, Lukas Matthaei und Sebastian Quack, raumlaborberlin, Nadin Reschke, Hans Hs Winkler
Kuratiert von Katja Aßmann und Nina Sperling

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr
Eintritt: frei

Laufzeit: So, 22.11.2026 bis Mo, 17.05.2027

Findet hier statt:

Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.