Mit Flow kehrt das Künstlerkollektiv Projektil in die Berliner Passionskirche zurück
und verwandelt einen der atmosphärisch eindrucksvollsten Räume der Hauptstadt erneut in eine
einzigartige Bühne für immersive Kunst.
Die historische Kirche im Herzen Kreuzbergs gilt als markanter Ort zwischen Tradition, urbanem Leben
und kultureller Offenheit. Der imposante Sakralbau mit seinen hohen Gewölben, dem massiven Stein,
seiner besonderen Raumtiefe und einer eindrucksvollen Akustik schafft seit Jahrzehnten einen Raum
besonderer Atmosphäre. Genau dieser Ort bildet nun die Bühne für Flow – ein Werk, das audiovisuelle
Poesie in eine neue Dimension hebt.
Flow: Die Moldau durchströmt Berlin
Bedřich Smetanas weltberühmte Komposition „Die Moldau“ wurde neu arrangiert, mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Prag aufgenommen,
um moderne elektronische Elemente erweitert und exklusiv für dieses immersive Erlebnis produziert. So
entsteht eine außergewöhnliche Verbindung aus klassischer Musiktradition, zeitgenössischem
Sounddesign und monumentaler visueller Kunst. Die Musik entfaltet die Bewegung des Flusses – von der
Quelle über Stromschnellen, Landschaften und Städte bis zur Mündung. Jede Phase der Komposition
wird in Berlin visuell, räumlich und emotional erlebbar gemacht.
Die Passionskirche als Resonanzraum Berlins
Gerade in Räumen wie der Passionskirche wird diese Dimension besonders spürbar. Der alte Stein, die
Höhe des Kirchenschiffs, das Echo der Gewölbe und das Spiel des Lichts schaffen einen Ort, an dem Innen
und Außen ineinander übergehen. Mitten im pulsierenden Kreuzberg entsteht für Flow ein Gegenpol
zur Stadt: ein Ort der Ruhe, Schönheit und Konzentration. Gerade im Berliner Sommer wird die angenehm
kühle Kirche zudem zu einem besonderen Rückzugsraum mit kultureller Tiefe.
Laufzeit: Sa, 13.06.2026 bis So, 19.07.2026