Am 29. Juni 2026 luden die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen zum 3. Berliner Zentrengipfel ein. Es kamen Akteurinnen und Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um den begonnenen Dialog zur Zukunft der Berliner Zentren gemeinsam fortzusetzen. Im Mittelpunkt standen die Fortschritte bei der Umsetzung des Zehn-Punkte-Plans für wirtschaftsstarke und lebendige Berliner Zentren und die Frage, wie sich insbesondere Einkaufszentren als vielseitige und zukunftsfähige Standorte weiterentwickeln können.
Mittendrin Berlin! steht seit 20 Jahren für die Stärkung des lokalen Engagements von Netzwerken und Geschäftsstraßeninitiativen. Maximilian Mauracher, Kreisler e.V., und Moritz Senff, ZIK Kulturräume UG, stellten die Gewinnerprojekte „Wutzky wuppt et!“ und „Zeit ist knapp“ kurz vor. Im Gespräch mit Prof. Angela Mensing-de Jong, Professorin für Städtebau an der TU Dresden und langjährige Vorsitzende der Mittendrin Berlin!-Jury, sowie mit Thorsten Tonndorf aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen wurde deutlich, dass lebendige Zentren neben Handel und Gastronomie zunehmend auch Räume brauchen, die neue soziale und kulturelle Angebote schaffen und so Begegnung, Austausch und gemeinschaftliche Aktivitäten ermöglichen.