Das Berliner Luftgütemessnetz BLUME setzt kontinuierliche Messgeräte und diskontinuierliche Messverfahren ein. Während die kontinuierlich gewonnenen Messdaten stündlich aktualisiert veröffentlicht werden, arbeiten diskontinuierliche Verfahren so, dass vor Ort zunächst nur eine Probe genommen wird, die anschließend im Labor analysiert wird. Die im Luftgütemessnetz verwendeten Messgeräte entsprechen technischen Normen, die durch europäische Vorgaben rechtsverbindlich eingeführt sind. Normkonforme Geräte werden als „eignungsgeprüft“ bzw. „bekannt gegebene Messeinrichtungen“ bezeichnet. Detaillierte Informationen dazu stellt das Umweltbundesamt auf seiner Webseite Bekanntgabe eignungsgeprüfter Messeinrichtungen zur Verfügung.
Da alle Messgeräte zur Bestimmung der jeweiligen Schadstoffkonzentration in Messcontainern untergebracht sind, bekommen Außenstehende diese während des Betriebs nicht zu Gesicht. Auf den Dächern der Container lassen sich aber einerseits die Lufteinlässe erkennen, über die die zu analysierende Außenluft (Probenluft) angesaugt wird. Daneben sind dort auch Wetterhäuschen für meteorologische Begleitmessungen angebracht.
Im Folgenden stellen wir die von uns eingesetzte Messverfahren für die wichtigsten Luftschadstoffe vor.