Die Pflegebeauftrage des Landes Berlin, Frau Prof. Dr. Meyer-Rötz, hat heute ihren Monitoringbericht 2025 veröffentlicht. Dieser bündelt Einzelfallschilderungen und zeigt strukturelle Probleme in der Pflege in Berlin auf. Basis sind die knapp 200 Fälle, die im Berichtsjahr aufgelaufen sind. Ergänzt wird das Gesamtbild durch die Ergebnisse des „BezirkImpuls Pflege“, der im vergangenen Jahr zum ersten Mal stattfand. Die Pflegebeauftragte besuchte im Rahmen dieses Formats in jedem Bezirk einige der Beratungs- und Unterstützungsstrukturen sowie Sozialämter und für Pflege zuständige Bezirksstadträt*innen vor Ort. Die Erfahrungen und Impulse sind ebenfalls in den Bericht eingeflossen und geben einen strukturellen Blick auf die pflegerische Versorgung in Berlin. Laut Prof. Dr. Meyer-Rötz ähneln sich die Erfahrungen Pflegebedürftiger und ihrer An- und Zugehörigen. „Was sich aus den individuellen Fallbearbeitungen sowie dem Austausch im Rahmen des BezirksImpuls Pflege ableiten lässt, ist die Überforderung der Nutzerinnen und Nutzer mit dem für sie sehr komplexen und schwer überschaubaren Pflegesystem“, so Meyer-Rötz.
Der Bericht richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Unterstützungsstrukturen sowie Politik und Verwaltung. Er soll insbesondere die Abgeordneten des Berliner Abgeordnetenhauses auf die aktuellen Anliegen und Problemfelder Berliner Pflegebedürftiger und (pflegender) An- und Zugehöriger aufmerksam machen.
Der Bericht ist ab sofort online abrufbar auf der Internetseite der Pflegebeauftragten des Landes Berlin.
Pressekontakt:
Franziska Krohn
Referentin der Pflegebeauftragten des Landes Berlin
Telefon: (030) 9028-2725
E-Mail: Pflegebeauftragte@SenWGP.Berlin.de