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Zweiter Arbeitsmarkt

Mitarbeiter der Agentur bei Vermittlungstätigkeit in den zweiten Arbeitsmarkt (fiktiv)
Bild: Agentur für Arbeit

Das Ziel von öffentlich geförderter Beschäftigung ist die Heranführung von Arbeitslosen an den Arbeitsmarkt. Sie dient insbesondere dazu, die soziale Integration zu fördern und die Beschäftigungsfähigkeit aufrecht zu erhalten bzw. wiederherzustellen, und damit die Chance zur Integration in den regulären Arbeitsmarkt zu erhöhen.

Arbeitsgelegenheiten (AGH)

Für erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die keine Arbeit finden können, sollen Arbeitsgelegenheiten (AGH) geschaffen werden.

Es gibt AGH mit Mehraufwandsentschädigung (Zusatzjobs). Werden Arbeitsgelegenheiten für im öffentlichen Interesse liegende, zusätzliche Arbeiten gefördert, ist den erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zuzüglich zum Arbeitslosenheld II eine angemessene Entschädigung für Mehraufwendungen (MAE) zu zahlen. Diese Arbeiten begründen kein Arbeitsverhältnis im Sinne des Arbeitsrechts.

Ob das aufgezeigte Instrument für Sie das Richtige ist, besprechen Sie bitte mit Ihrem/Ihrer Arbeitsvermittler/in oder Fallmanager/in.

Trägeraufruf zur JC-Planung AGH für 2021

auch für das Jahr 2021 plant das Jobcenter Berlin Steglitz-Zehlendorf (JC B SZ) die Einrich-tung von AGH mit einer Maßnahmelaufzeit von in der Regel 6 Monaten.

Die einzurichtenden Maßnahmen bzw. Stellen sollten überwiegend in den nachfolgend aufgeführten Tätigkeitsbereichen liegen:

• Garten-und Landschaftsbau
• leichte handwerkliche Tätigkeiten
• Büro- und Datenbanken
• Kinder- und Jugendbetreuung
• Gesundheit, Pflege, Senioren

Bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Angebote bitte ich zu berücksichtigen, dass es sich bei den zuzuweisenden Kund*innen in der Regel um langzeitarbeitslose erwerbsfähige Leistungs-berechtigte mit multiplen Vermittlungshemmnissen handelt und das JC B SZ deshalb nur Angebote im niedrigschwelligen Anforderungsbereich bedienen können wird.

Beachten Sie bitte vorsorglich bei der Maßnahmekonzeption, dass diese im Einklang mit den jeweils gültigen gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen stehen, insbesondere der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin.

Bitte reichen Sie Ihre Konzepte für das gesamte Jahr 2021 unabhängig davon ein, wann die Maßnahme in 2021 starten soll.

Bitte kennzeichnen Sie Einsatzstellen in bezirklichen Einrichtungen bzw. AGH, deren Inhalte in Kooperation mit dem Bezirksamt durchgeführt werden sollen, da das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf die Maßnahmen eigenverantwortlich auswählt.

Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt unterliegen auch unterjährig Veränderungen. Um angemessen hierauf reagieren zu können, erfolgt hausintern keine AGH-Planung für das gesamte Jahr 2021, sondern eine monatsscharfe Planung.

Wenn Ihr eingereichtes AGH-Angebot durchgeführt wird, erhalten Sie in der Regel zwei Monate vor Maßnahmebeginn von uns eine entsprechende Mitteilung. Wenn Ihre Maßnahme bereits im Januar 2021 starten soll, erhalten Sie mit einem leicht verkürzten Vorlauf von uns eine Rückmeldung, d. h. bis zum 30.11.2020.

Wenn über Ihr AGH-Angebot sowie dessen konkrete Umsetzung erst zu einem späteren Zeit-punkt entschieden werden kann oder Ihre Maßnahme nicht umgesetzt werden kann, werden Sie bis zum 31.12.2020 eine Zwischenmitteilung bzw. eine Absage erhalten.

Dem Jobcenter stehen eng begrenzte Haushaltsmittel für den Zweiten Arbeitsmarkt zur Verfügung, daher möchte ich darum bitten, dass Sie Ihre Angebote auf eine angemessene An-zahl begrenzen.

Bitte übersenden Sie Ihre Konzepte für AGH bis zum 17.08.2020 mit beigefügtem Vordruck ausschließlich per E-Mail an das Teampostfach

jobcenter-berlin-steglitz-zehlendorf.team625@jobcenter-ge.de..

AGH-Konzepte, die nach dem 17.08.2020 eingehen, kann das Jobcenter nicht mehr berück-sichtigen.

In Erwartung einer weiterhin guten Zusammenarbeit freuen wir uns auf Ihre Angebote.

Angebote 2021

DOCX-Dokument (35.6 kB)

Planungsbrief

DOCX-Dokument (46.0 kB)