Das „Lagebild Berlin“ ist eine landesweite Anwendung zur Bewältigung besonderer Schadens-/Gefahrenlagen (z.B. Pandemie, Bombenentschärfungen, Großbrände, lokale Stromausfälle, Terror- und Versammlungslagen etc.). Die Verfahrensverantwortung liegt bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Der technische Betrieb wird von der Berliner Feuerwehr gewährleistet.
Das „Lagebild Berlin“ ist in der Corona-Pandemie entstanden und seit Mitte März 2020 ak-tiv.
Die verschiedenen Kartenmodule und Pläne im „Lagebild Berlin“ enthalten wichtige Informationen über Infrastrukturen und Einrichtungen wie zum Beispiel Kindertagesstätten, Schulen, Pflegeheime, Krankenhäuser, Notunterkünfte sowie Knotenpunkte und Leitungen der Ver- und Entsorgung, also wesentliche Angaben zur sogenannte Kritischen Infrastruktur (KRITIS). Zugriffsberechtigt sind grundsätzlich verschiedene Landes- und Bundesbehörden, Hilfsorganisationen und Unternehmen, soweit dies jeweils für die Gefahrenabwehr und den Bevölkerungsschutz erforderlich ist.
In einer Gefahrenlage können von den zuständigen Stellen aktuelle Informationen ergänzt werden. Die Polizei Berlin kann z.B. den Sperrkreis bei einem Bombenfund bereitstellen und andere Stellen können auf dieser Grundlage Analysen zur Betroffenheit ihrer Einrichtungen, Infrastrukturen und der Bevölkerung durchführen.