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Arbeitssenatorin Elke Breitenbach zum Equal Pay Day 2017 am 18. März: „Arbeit von Frauen muss gesellschaftlich gleich geschätzt und entlohnt werden wie die von Männern“

Pressemitteilung vom 16.03.2017

Immer noch verdienen Frauen in Deutschland durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer. Dazu erklärt Berlins Arbeitssenatorin Elke Breitenbach:

„Auch wenn diese Lohnlücke in Berlin derzeit bei rund 14 Prozent und damit unter dem bundesweiten Durchschnitt liegt, ist das kein Grund zur Freude. Der Wert der Arbeit ist geschlechterneutral. Deshalb bleibt die Forderung, dass Frauen für gleiche Arbeit auch gleich bezahlt werden müssen. In der Lohnpraxis sieht das leider anders aus. Zwar garantieren verschiedene Gesetze die Gleichstellung von Frauen und Männern – auch in der Arbeitswelt – doch in der Realität ist sie noch längst nicht angekommen. Daran wird auch das kürzlich im Bundeskabinett verabschiedete Entgelttransparenzgesetz nicht viel ändern.

Frauen werden nicht nur schlechter entlohnt; ihr Potential auf dem Arbeitsmarkt bleibt nach wie vor schlecht genutzt. Unternehmen sind daher aufgerufen, nicht nur einzelne Maßnahmen zur Förderung von Frauen zu initiieren, sondern ernsthaft und systematisch gleiche Perspektiven für Frauen und Männer zu schaffen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum Teil ihrer Unternehmenskultur zu machen.“