Senatorin Kolat: „Menschenverachtende Gewalt schadet unserer Demokratie!“

Pressemitteilung vom 01.03.2013

Berlins Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat ruft angesichts der Jahresbilanz der Opferberatungsstelle ReachOut zur Solidarität mit Opfern rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt auf.

Die Opferberatungsstelle ReachOut berichtet in ihrer Bilanz für das Jahr 2012 von einem gleichbleibenden hohen Niveau rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin. Angesichts der neuen Zahlen ist Senatorin Kolat über die Brutalität der menschenverachtenden Gewalt bestürzt. „Besorgniserregend ist, dass trotz leicht gesunkener Angriffszahlen 2012 mehr Menschen verletzt und massiv bedroht wurden als 2011. Staat und Zivilgesellschaft müssen sich weiterhin der Auseinandersetzung mit Rassismus und Antisemitismus stellen.“ Für die Demokratie sei es ein erheblicher Schaden, wenn menschenverachtende Gewalt das gesellschaftliche Klima vergiftet, so Senatorin Kolat.

Weiterhin ist es wichtig, sich mit den Opfern zu solidarisieren und ihnen Unterstützung für die Bewältigung des Angriffs zu leisten. Der Berliner Senat wird deswegen das Landesprogramm gegen Rechtsextremismus weiterführen und damit die verlässliche Finanzierungsbasis der Berliner Opferberatung ReachOut erhalten. Das im Rahmen des Landesprogramms geförderte Projekt „ReachOut – Opferberatung und Bildung“ unterstützt, begleitet und berät Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Übergriffe.