Glanz und Elend – Klassismus lesen in „Ruin und Rausch"
Arbeitskreis: Museum und Inklusion

© Staatliche Museen zu Berlin / Juliane Eirich.
Wer durfte das Berlin der 1920er Jahre genießen – und wer nicht? Die Ausstellung Ruin und Rausch in der Neuen Nationalgalerie zeigt Exzess und Armut als zwei Seiten derselben Moderne: Freiheit und Konsum auf der einen, harte Arbeitsbedingungen, Arbeitslosigkeit und soziales Elend auf der anderen Seite – sichtbar in Werken von Käthe Kollwitz, George Grosz, Otto Dix und anderen.
Diese historische Gleichzeitigkeit von Glanz und Ausgrenzung nehmen wir zum Ausgangspunkt, um Klassismus als gegenwärtige Realität in unserer eigenen Museumsarbeit zu untersuchen. Wie und wo findet klassistische Diskriminierung im Museum statt – in der Sprache der Vermittlung, in den Eintrittspreisen, in der impliziten Frage „Für wen ist dieses Haus eigentlich gemacht?"
Input und Impulse kommen vom kikk-Kollektiv (klassismus ist keine kunstepoche), einem Berliner Bildungs- und Empowermentkollektiv, das macht- und herrschaftskritisch sowie intersektional zu Klasse und Klassismus arbeitet. Im Anschluss erkunden wir gemeinsam praktisch die Ausstellung und schärfen den Blick für klassistische Mechanismen im Museumsalltag.
kikk – klassismus ist keine kunstepoche versteht sich als Bildungskollektiv mit emanzipatorischem Bildungsverständnis und Anspruch. Unser thematischer Fokus ist dabei der Themenkomplex Klasse und (Anti-)Klassismus, das heißt die Unterdrückung bzw. Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft oder Position. Wir knüpfen an gesellschaftliche Diskurse um soziale Ungleichheit und Bildungsungerechtigkeit in kapitalistischen Gesellschaften an. Mit unseren Angeboten von Einstiegs- und Vertiefungsworkshops über Multiplikator*innen-Seminare bis hin zu Vorträgen, Beratung und klassismussensibler Mediation sind wir Akteur*in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Unsere Angebote sollen für negativ von Klassismus Betroffene ein Impuls für Empowerment sein und nicht Betroffene sensibilisieren. Unsere methodisch kreativen und partizipativen Bildungsformate sind handlungs- und prozessorientiert, werden den Bedürfnissen der Zielgruppe angepasst und arbeiten mit biographischen Erfahrungen, Emotionen und Selbstreflexionsmöglichkeiten.
Friederike Kawlath ist freiberufliche Referentin in der Erwachsenenbildung. Als Trainerin im Bildungskollektiv kikk – klassismus ist keine Kunstepoche führt sie diskriminierungssesible Bildungsformate und Beratungen zum Thema Klassengesellschaft und Klassismus durch.
Im Arbeitskreis Museum und Inklusion tauschen sich Expert*innen der Bereiche Museum und Inklusion miteinander aus. Es geht darum, voneinander zu lernen, Kontakte herzustellen und gemeinsam praktische Dinge auszuprobieren. Gemeinsam setzen wir uns mit inklusiver Bildungsarbeit in Museen auseinander.
Anmeldung erforderlich.
Bitte beachten Sie, dass dieser Termin des Arbeitskreises in der Neuen Nationalgalerie stattfindet.
Treffpunkt:
Neue Nationalgalerie
Unteres Treppenfoyer, Gruppentreffpunkt.
Diese historische Gleichzeitigkeit von Glanz und Ausgrenzung nehmen wir zum Ausgangspunkt, um Klassismus als gegenwärtige Realität in unserer eigenen Museumsarbeit zu untersuchen. Wie und wo findet klassistische Diskriminierung im Museum statt – in der Sprache der Vermittlung, in den Eintrittspreisen, in der impliziten Frage „Für wen ist dieses Haus eigentlich gemacht?"
Input und Impulse kommen vom kikk-Kollektiv (klassismus ist keine kunstepoche), einem Berliner Bildungs- und Empowermentkollektiv, das macht- und herrschaftskritisch sowie intersektional zu Klasse und Klassismus arbeitet. Im Anschluss erkunden wir gemeinsam praktisch die Ausstellung und schärfen den Blick für klassistische Mechanismen im Museumsalltag.
kikk – klassismus ist keine kunstepoche versteht sich als Bildungskollektiv mit emanzipatorischem Bildungsverständnis und Anspruch. Unser thematischer Fokus ist dabei der Themenkomplex Klasse und (Anti-)Klassismus, das heißt die Unterdrückung bzw. Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft oder Position. Wir knüpfen an gesellschaftliche Diskurse um soziale Ungleichheit und Bildungsungerechtigkeit in kapitalistischen Gesellschaften an. Mit unseren Angeboten von Einstiegs- und Vertiefungsworkshops über Multiplikator*innen-Seminare bis hin zu Vorträgen, Beratung und klassismussensibler Mediation sind wir Akteur*in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Unsere Angebote sollen für negativ von Klassismus Betroffene ein Impuls für Empowerment sein und nicht Betroffene sensibilisieren. Unsere methodisch kreativen und partizipativen Bildungsformate sind handlungs- und prozessorientiert, werden den Bedürfnissen der Zielgruppe angepasst und arbeiten mit biographischen Erfahrungen, Emotionen und Selbstreflexionsmöglichkeiten.
Friederike Kawlath ist freiberufliche Referentin in der Erwachsenenbildung. Als Trainerin im Bildungskollektiv kikk – klassismus ist keine Kunstepoche führt sie diskriminierungssesible Bildungsformate und Beratungen zum Thema Klassengesellschaft und Klassismus durch.
Im Arbeitskreis Museum und Inklusion tauschen sich Expert*innen der Bereiche Museum und Inklusion miteinander aus. Es geht darum, voneinander zu lernen, Kontakte herzustellen und gemeinsam praktische Dinge auszuprobieren. Gemeinsam setzen wir uns mit inklusiver Bildungsarbeit in Museen auseinander.
Anmeldung erforderlich.
Bitte beachten Sie, dass dieser Termin des Arbeitskreises in der Neuen Nationalgalerie stattfindet.
Treffpunkt:
Neue Nationalgalerie
Unteres Treppenfoyer, Gruppentreffpunkt.
Treffpunkt: Foyer
Preisinformationen: 0 €
Preis: 0,00 €
Anmeldung/Buchung: erforderlich
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Anmeldung/Buchung: erforderlich
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