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Alles Mögliche

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Alles Mögliche

She She Pop

“Alles Mögliche” ist ein spielerisches Happening, das Chaos und Konzeptkunst vereint: Alles ist erlaubt – solange es vorher angekündigt wird. So entsteht ein lebendiges, unvorhersehbares Theatererlebnis, das Regeln hinterfragt, Gemeinschaft neu verhandelt und die Kraft der kollektiven Imagination feiert.

Die Bühne ist leer und es gibt nur eine Regel: Alles, was hier gleich passieren soll, muss vorher öffentlich angekündigt werden. “Alles Mögliche” ist eine improvisierte Performance mit äußerst überschaubaren Mitteln. Die Verheißung von Zäsur und Neubeginn steht am Anfang des Abends. Darin schließt die Performance direkt an “Bullshit” an, die vorangegangene Show von She She Pop auf der Bühne des HAU1, in welcher der Theaterraum symbolisch verramscht wurde. Was jetzt folgt, ist “Armes Theater” im Sinne einer entwaffnend ungeschützten Begegnung. Es beginnt mit einem Mikrofon und einer offenen Liste, auf der die Akteur*innen ihre Vorstellungen und Wünsche, Regeln und Angebote als unsortiertes Skript für den Abend anmelden. Spontan realisierbare Vorschläge folgen auf spektakuläre Visionen, deren Verwirklichung utopisch erscheint. Und während sich am Mikrofon die Ankündigungen anhäufen beginnen die Performer*innen bereits mit deren Umsetzung. Manches bleibt grob skizziert, anderes wird ausbuchstabiert, aber nichts soll verloren gehen. Was wird das hier: Eine Trauerfeier? Eine Tauschbörse? Eine Séance? Ein Wahrheitstribunal? “Alles Mögliche” ist ein Training der gemeinsamen Imagination, der individuellen Initiative und der Kollaboration. Und eine Feier der einzigartigen Gegenwart im Theater.

ca. 75 Min.

Künstler/Beteiligte: She She Pop (Konzept und Performance), Sebastian Bark (Von und mit), Johanna Freiburg (Von und mit), Lisa Lucassen (Von und mit), Mieke Matzke (Von und mit), Ilia Papatheodorou (Von und mit), Berit Stumpf (Von und mit), Tina Ebert (Künstlerische Mitarbeit), Philine Rinnert (Beratung Bühne), Peggy Mädler (Dramaturgische Beratung), ehrliche arbeit – freies Kulturbüro (PR und Kommunikation), Tina Ebert (Kommunikation), Tina Ebert (Produktion), Aminata Oelßner (Produktion), Elke Weber (Produktion), Aminata Oelßner (Company Management), Elke Weber (Company Management), Panthea / Anna Johannsen (Englische Live-Übersetzung), Claes Schwennen (Beratung Licht)

Produktion: She She Pop. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, Theater Rampe (Stuttgart), Schwankhalle (Bremen). Unterstützt durch: Theaterhaus Berlin. Gefördert durch: Produktionsförderung des Fonds Darstellende Künste, Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Alternative Veranstaltungen

The Game we knew, but didn’t Play

Können wir den Moment erkennen, in dem wir eine Grenze nicht überschreiten, nicht zustimmen oder nicht wegsehen sollten? Können wir dem Spiel der Zensur widerstehen, es überleben, stören oder unterlaufen? Und wann beginnen diese Strategien, genau jenes... mehrzu: The Game we knew, but didn’t Play

Nächster Termin:
Premiere
Termin:
Donnerstag, 22. Oktober 2026, 20:00 Uhr (3 weitere Termine)
Ort:
Ballhaus Ost
Adresse:
Pappelallee 15 A, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg
Preis:
ab 11,00 €

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