Ein Theaterstück von und mit Ilka Vierkant (ab 13 Jahre
Regie: Michael Vogel
Wie kann ein Holocaust-Überlebender einer Enkelin eines Nazi-Täters gegenübertreten? In „ZweitZeuge“ beschreiten Jean Vaislic und Ilka Vierkant den schmerzhaften Weg dieser Konfrontation. Beide leben im Gebot des Schweigens – aus unterschiedlichen Gründen. Die Enkelin begibt sich in den Prozess der Entdeckung der verborgenen Geschichten im Herzen der eigenen Familie.
Ilkas Opa Werner war Reichsbahndirektor für die Ostgebiete. Auschwitz-Überlebender Jean musste als KZ-Insasse in Auschwitz-Birkenau Gleise verlegen, die dieser Großvater geplant haben könnte. Die Begegnung mit Jean in Toulouse wird für die Schauspielerin, die viele Jahre mit FAMILIE FLÖZ durch Europa getourt ist, zum Anstoß, einen poetischen Figurentheater-Abend gegen das Vergessen zu entwickeln – inspiriert von den Worten von Jean Vaislic: „Wenn ich einem schlechten Gedanken nachgebe, existiere ich nicht mehr. Wenn mich also ein schlechter Gedanke überkommt, denke ich an Blumen.“
Eine deutsch-französisch und auch polnische Geschichte zwischen den Generationen.
Fotos: Sascha Kreklau
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ZweitZeuge - Opa war ein Nazi
Ein Theaterstück von und mit Ilka Vierkant (ab 13 Jahre
© Quelle: Reservix-System
Regie: Michael Vogel
Wie kann ein Holocaust-Überlebender einer Enkelin eines Nazi-Täters gegenübertreten? In „ZweitZeuge“ beschreiten Jean Vaislic und Ilka Vierkant den schmerzhaften Weg dieser Konfrontation. Beide leben im Gebot des Schweigens – aus unterschiedlichen Gründen. Die Enkelin begibt sich in den Prozess der Entdeckung der verborgenen Geschichten im Herzen der eigenen Familie.
Ilkas Opa Werner war Reichsbahndirektor für die Ostgebiete. Auschwitz-Überlebender Jean musste als KZ-Insasse in Auschwitz-Birkenau Gleise verlegen, die dieser Großvater geplant haben könnte. Die Begegnung mit Jean in Toulouse wird für die Schauspielerin, die viele Jahre mit FAMILIE FLÖZ durch Europa getourt ist, zum Anstoß, einen poetischen Figurentheater-Abend gegen das Vergessen zu entwickeln – inspiriert von den Worten von Jean Vaislic: „Wenn ich einem schlechten Gedanken nachgebe, existiere ich nicht mehr. Wenn mich also ein schlechter Gedanke überkommt, denke ich an Blumen.“
Eine deutsch-französisch und auch polnische Geschichte zwischen den Generationen.
Fotos: Sascha Kreklau
Zusätzliche Informationen: Kassenöffnung um 17:00 Uhr
Hinweise zu Ermäßigungen: Ermäßigungen gelten für: Schüler, Studenten, Zivildienst- und FSJ-Leistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose, Rentner und Berlinpass Besitzer.
Ermäßigungsnachweis muss bitte an der Kasse vorgezeigt werden!
Rollstuhlplätze bzw. freie Begleitkarten bitte telefonisch unter 030 755 030 oder vorbestellung@ufafabrik.de buchen.
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