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NASTIA

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von Kateryna Penkova: NASTIA

  • NASTIA von Kateryna Penkova

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    NASTIA von Kateryna Penkova

Im Sommer 2004 reist ein deutscher Student in den Donbas und begegnet Nastia, einer jungen Mutter. Zwischen ihnen entsteht eine fragile Hoffnung auf ein anderes Leben, auf eine Zukunft, die damals noch möglich scheint. Die Inszenierung begleitet die beiden durch zwei Jahrzehnte, von Mariupol nach Donezk, von Kyjiw nach Berlin, bis sich Nastias Spur im Nebel des Krieges verliert.

NASTIA erzählt die deutsch-ukrainische Beziehung auf persönlicher Ebene neu: als zarte Liebesgeschichte zwischen Hoffung und Enttäuschung, Sehsucht und Erwartung. Regisseur Andreas Merz und die ukrainische Autorin Kateryna Penkova, die gemeinsam bereits im Sommer 2024 das Projekt Donezk.UA am TD realisiert haben, entwickeln die Geschichte gemeinsam aus eigenen Erinnerungen, Erfahrungen und einer über zwanzig Jahre gewachsenen Verstrickung beider Länder. 

Was bleibt sind Splitter unerfüllter Lebensentwürfe – und die Frage, die das Stück dem nachlassenden Interesse am Krieg in der Ukraine entgegenstellt: Wie viel von uns selbst sind wir bereit zu geben, um jemand anderen zu retten?

Mit Tanya Kargaeva / Ali Berber Regie Andreas Merz Ausstattung Sonja Füsti Dramaturgie Miriam Fehlker Musik Mykola Lebed Video Serge Hahamidi Produktionsleitung / Social Media Jack Willenbacher Regieassistenz Anastasiia Horila Presse / Social Media Jos Porath / Ksenia Romashenko

Andreas Merz studierte Dramaturgie in München und Regie am Mozarteum Salzburg. Es folgten Engagements am Bayerischen Staatsschauspiel und der Volksbühne Berlin. Seit 2011 arbeitet er als freier Regisseur im In- und Ausland. 2022 entschied er sich, seine Karriere in Russland aus Protest gegen den Angriffskrieg auf die Ukraine nicht fortzusetzen. Seither engagiert er sich dafür, die Stimmen ukrainischer Künstler*innen im deutschsprachigen Raum hörbar zu machen.

Kateryna Penkova absolvierte die Kyiv State Academy of Pop and Circus Arts im Fach klassisches Schauspiel. Sie ist Mitglied des Theatre of Playwrights Kyiv und war Finalistin mehrerer renommierter Dramenwettbewerbe, darunter Drama.UA und das Lyubimovka Festival. 2012 gewann sie den ersten Preis beim internationalen Literaturwettbewerb Coronation of the Word; 2020 gehörte ihr Text Pork zu den Gewinnertexten des Stückewettbewerbs des Ukrainischen Instituts im Programm Transmission.UA.

Alternative Veranstaltungen

Nach Mitternacht

nach dem Roman von Irmgard Keun Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen Regie: Irene Christ mit Johanna Marie Bourgeois 48 Stunden im Jahr 1936. Die 19jährige Susanna beschreibt - zunächst mit überschäumender Lebenslust und satirischem Humor - die... mehrzu: Nach Mitternacht

Termin:
Sonntag, 28. Juni 2026, 18:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Theater Berliner Schnauze - Theater am Frankfurter Tor
Adresse:
Karl-Marx-Allee 133, 10243 Berlin
Preis:
ab 31,80 €

Ladykillers

Ein Klassiker des schwarzen Humors von Elke Körver und Maria Caleita nach William Rose Am perfekten Verbrechen sind schon viele gescheitert. Doch das undurchsichtige „Streichquartett“ ist überzeugt, den ultimativen Coup in der Tasche zu haben. Unter... mehrzu: Ladykillers

Termin:
Sonntag, 28. Juni 2026, 18:00 Uhr (2 weitere Termine)
Ort:
Berliner Kriminal Theater
Adresse:
Palisadenstraße 48, 10243 Berlin-Friedrichshain
Preis:
ab 37,00 €

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