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Von Fischen und Frauen

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VON FISCHEN UND FRAUEN

Kleines, extrem harmloses Drama übers Angeln

Die Beiden tauschen sich aus über Angelruten, Aal-Dornaugen und Lieblingsköder. Aber auch über Mütter und Großmütter, die ihre Leidenschaft fürs Angeln seit Generationen an ihre Töchter weitergeben. Ein Idyll – das gemeinsame Warten auf den Fisch. Wäre da nicht der einsame Bootshausverleiher mit dem großen Mitteilungsbedürfnis, der den Anglerinnen die Fischereiaufsicht auf den Hals hetzt. Finden hier illegale Aktivitäten statt, wie zum Beispiel die Angelpraxis „Catch and Release“? Oder ist es nur das alte Lied von einem gekränkten Bootshausverleiher, der sich einfach nicht von den Anglerinnen wertgeschätzt fühlt?

Ein vermeintlich kleines, extrem harmloses Drama übers Angeln. Ein lakonischer Text, der uns in seiner ausgestellten Harmlosigkeit in Abgründe blicken lässt. Geschlechterrollen werden spielerisch und mit feinsinnigem Humor aufgebrochen. Und ganz nebenbei fragt das Stück danach, welche Formen weibliche Solidarität haben kann. Ein absurdes Theaterstück über das Warten, Hobbies, Scheitern, Entschleunigen, Angeln und den „großen Fang“. Petri Dank!

„Es geht darin um Figuren, nach denen ich selber als Schauspielerin jahrelang Sehnsucht hatte (und immer noch habe) und um Szenen und Vorgänge, die mich auf der Bühne interessieren, die dynamisch sind, die ihre Spieler*innen in eine Spiellust bringen, indem sie den Text nicht als Widerstand betrachten, sondern durch ihn zum Leuchten kommen.“ (Noëlle Haeseling)

„Originell, was da eigentlich konfliktfrei, auf positive Weise zwischen den Frauen hin- und hergeht. Dynamisch, witzig, aus dem Leben.“ (Statement der Hans-Gratzer-Jury)

Künstler/Beteiligte: Noëlle Haeseling (Autor/in), Imogen Kogge, Valerie Neuenfels, Guntbert Warns, N. N., N. N., Guntbert Warns, Karim Mezdour, Prof. Ezio Toffolutti, Ariane Warns

Laufzeit: Di, 06.10.2026 bis Di, 01.12.2026

Alternative Veranstaltungen

Antigones Vermächtnis

von Athena Farrokhzad · Aus dem Schwedischen von Stefan Pluschkat Die Neuerzählung von Sophokles antiker Tragödie fragt, wie das Handeln einer Einzelnen zur politischen Bewegung werden kann. Ziemlich große Fußstapfen liegen vor Ismene. Alle kennen den... mehrzu: Antigones Vermächtnis

Termin:
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Theater an der Parkaue - Bühne 2
Adresse:
Parkaue 29, 10367 Berlin-Lichtenberg
Preis:
ab 19,00 €

Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert

Henrik Ibsen verfasste Nora oder Ein Puppenheim im Jahr 1879 als Emanzipationsgeschichte der titelgebenden Protagonistin, die sich entscheidet, ihren Mann und ihre Kinder zu verlassen, um sich aus ihrer unglücklichen Lebenssituation zu befreien. mehrzu: Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert

Nächster Termin:
Nora oder wie man das Herrenhaus kompostiert
Termin:
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Ort:
Deutsches Theater Berlin - Kammerspiele
Adresse:
Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 29,30 €

Männerphantasien

In den 1970er Jahren, als über faschistische Täterschaft in der deutschen Gesellschaft noch weitgehend geschwiegen wurde, legte der Kulturwissenschaftler Klaus Theweleit mit Männerphantasien eine bahnbrechende Analyse der Zusammenhänge von Männlichkeit... mehrzu: Männerphantasien

Termin:
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 20:00 Uhr
Ort:
Deutsches Theater Berlin - Box und Bar
Adresse:
Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 31,60 €

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