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Der zerbrochne Krug

Richter Adam befindet sich in erbärmlichem Zustand. Verletzt und mit fehlender Perücke muss er den Gerichtstag beginnen. Doch damit nicht genug: Just heute nimmt auch Gerichtsrat Walter teil, um die hiesige Justiz unter die Lupe zu nehmen. Gleich der erste Fall kostet den Richter Kopf und Kragen. Denn den Scherbenhaufen, der ihm präsentiert wird, hat er selbst verursacht. In der Nacht zuvor bedrängte er die junge Eve in ihrem Zimmer. Überrascht von ihrem Verlobten Ruprecht, flüchtete Adam aus dem Fenster und zerbrach dabei einen Krug. Diesen bringt Mutter Marthe nun vor Gericht und bezichtigt Ruprecht der Tat, der sich heftig wehrt. Und Eve? Die schweigt; erpresst von Richter Adam, der über sich selbst Gericht hält und dabei mit aberwitziger Dreistigkeit versucht, die Wahrheit zu vertuschen und Ruprecht zum Täter zu machen.

Kleists 1808 uraufgeführtes Lustspiel zeigt mit scharfer Ironie und bitterer Komik, wie Machtmissbrauch, Lügen und patriarchale Verhältnisse in einer Gesellschaft zementiert werden, die sich vor allem um sich selbst kümmert. Hier, in Kleists „Weltdörfchen“ Huisum, ist sich jede*r selbst am Nächsten, und auf Gerechtigkeit drängen diejenigen, denen es am meisten nützt. Der Fall des Richters Adam zeigt die Bitternis einer Welt auf, in der ein Rechtsstaat von eben jenen ausgehöhlt wird, die dazu berufen wurden, ihn zu schützen.

Regie: Bettina Jahnke
Bühne & Kostüme: Dorit Lievenbrück
Musik Achim Gieseler

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Der zerbrochne Krug

Richter Adam befindet sich in erbärmlichem Zustand. Verletzt und mit fehlender Perücke muss er den Gerichtstag beginnen. Doch damit nicht genug: Just heute nimmt auch Gerichtsrat Walter teil, um die hiesige Justiz unter die Lupe zu nehmen. Gleich der erste Fall kostet den Richter Kopf und Kragen. Denn den Scherbenhaufen, der ihm präsentiert wird, hat er selbst verursacht. In der Nacht zuvor bedrängte er die junge Eve in ihrem Zimmer. Überrascht von ihrem Verlobten Ruprecht, flüchtete Adam aus dem Fenster und zerbrach dabei einen Krug. Diesen bringt Mutter Marthe nun vor Gericht und bezichtigt Ruprecht der Tat, der sich heftig wehrt. Und Eve? Die schweigt; erpresst von Richter Adam, der über sich selbst Gericht hält und dabei mit aberwitziger Dreistigkeit versucht, die Wahrheit zu vertuschen und Ruprecht zum Täter zu machen.

Kleists 1808 uraufgeführtes Lustspiel zeigt mit scharfer Ironie und bitterer Komik, wie Machtmissbrauch, Lügen und patriarchale Verhältnisse in einer Gesellschaft zementiert werden, die sich vor allem um sich selbst kümmert. Hier, in Kleists „Weltdörfchen“ Huisum, ist sich jede*r selbst am Nächsten, und auf Gerechtigkeit drängen diejenigen, denen es am meisten nützt. Der Fall des Richters Adam zeigt die Bitternis einer Welt auf, in der ein Rechtsstaat von eben jenen ausgehöhlt wird, die dazu berufen wurden, ihn zu schützen.

Regie: Bettina Jahnke
Bühne & Kostüme: Dorit Lievenbrück
Musik Achim Gieseler

Hinweise zu Ermäßigungen: Die Theaterkarten sind von Rückgabe und Umtausch ausgeschlossen!

Schüler*innen, Auszubildende, Studierende und FSJler*innen bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres bezahlen 10 € auf allen Plätzen. Schwerbehinderte (ab GdB 70), Ehrenamtliche des Landes Brandenburg sowie Empfänger*innen von Asylbewerberleistungen, Arbeitslosen- und Bürgergeld haben Anspruch auf 30 Prozent Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis. Der entsprechende Nachweis ist bei Abholung der Karten vorzulegen.

Rollstuhlplätze und Begleitpersonen sowie weitere Rabatte sind nur über die Theaterkasse buchbar.

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Antigones Vermächtnis

von Athena Farrokhzad · Aus dem Schwedischen von Stefan Pluschkat Die Neuerzählung von Sophokles antiker Tragödie fragt, wie das Handeln einer Einzelnen zur politischen Bewegung werden kann. Ziemlich große Fußstapfen liegen vor Ismene. Alle kennen den... mehrzu: Antigones Vermächtnis

Termin:
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Theater an der Parkaue - Bühne 2
Adresse:
Parkaue 29, 10367 Berlin-Lichtenberg
Preis:
ab 19,00 €

VON FISCHEN UND FRAUEN

Die Beiden tauschen sich aus über Angelruten, Aal-Dornaugen und Lieblingsköder. Aber auch über Mütter und Großmütter, die ihre Leidenschaft fürs Angeln seit Generationen an ihre Töchter weitergeben. Ein Idyll – das gemeinsame Warten auf den Fisch. Wäre... mehrzu: VON FISCHEN UND FRAUEN

Nächster Termin:
Von Fischen und Frauen
Termin:
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19:30 Uhr (9 weitere Termine)
Ort:
Renaissance-Theater Berlin
Adresse:
Knesebeckstraße 100, 10623 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 42,89 €

Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert

Henrik Ibsen verfasste Nora oder Ein Puppenheim im Jahr 1879 als Emanzipationsgeschichte der titelgebenden Protagonistin, die sich entscheidet, ihren Mann und ihre Kinder zu verlassen, um sich aus ihrer unglücklichen Lebenssituation zu befreien. mehrzu: Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert

Nächster Termin:
Nora oder wie man das Herrenhaus kompostiert
Termin:
Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Ort:
Deutsches Theater Berlin - Kammerspiele
Adresse:
Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 29,30 €

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