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UTOPIA

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UTOPIA

Das einzig Gute an diesem Drecksloch ist,

dass es so aussieht, wie die Menschen sich daran erinnern.



Schales Bier, abgenutzte Möbel, miefige Luft - die Bar UTOPIA war einst ein schäbiger Zufluchtsort für Gestrandete, Träumer und Verlierer. Fünfzehn Jahre später gibt ein Investor die Wiedereröffnung der Bar in Auftrag – exakt so, kein bisschen besser, kein bisschen anders.



Was wie eine nostalgische Träumerei beginnt, entpuppt sich als fanatische Heraufbeschwörung der Vergangenheit. Durnenkow erschafft fragile Figuren, die sich in der Hoffnung auf ein besseres Leben an die Verheißungen eines Heilbringers ketten. UTOPIA zeigt, wie verführerisch die Vergangenheit sein kann – und wie zerstörerisch der Wunsch, sie unverändert zurückzuholen.



UTOPIA ist Betekhtins zweite Inszenierung in deutscher Sprache mit deutschsprachigen Schauspieler:innen im Exil. Wie auch der Autor Mikhail Durnenkow musste er Russland nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 verlassen. Durnenkow, mehrfacher Preisträger der „Goldenen Maske“, dem wichtigsten russischen Theaterpreis, wurde aus der Moskauer Künstlertheater-Schule (MHAT-Studio) entlassen. Inszenierungen von Betekhtin wurden abgesetzt, sein Name verschwand von den Spielplänen und wurde auf eine schwarze Liste des russischen Kulturministeriums gesetzt. Somit ist UTOPIA eine Fortsetzung der Zusammenarbeit der beiden - jetzt aber im Exil lebend, als migrantische Perspektive, nicht nur auf die Gegenwart in Russland, sondern auch auf Tendenzen in der deutschen Gesellschaft.

 

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Berlin. Unterstütz von Interkulturell Aktiv e. V.



Von:

Mikhail Durnenkow

Regie:

Nikita Betekhtin

Regie: Nikita Betekhtin

Text: Mikhail Durnenkow

Schauspiel: Lisa Birke Balzer, Bastian Beyer, Henning Kallweit, LukasDavid Schmidt

Übersetzung: Elina Finkel

Kostüm und Bühnenbild: Denis Sazonov

Produktionleitung: Maria Lupandina

Technik: Mali Dönmez

Alternative Veranstaltungen

Ach, Mom!

Es beginnt in einem Wohnzimmer, wie in jeder Sitcom. Und endet im Delirium. Ach, Mom! ist eine choreografierte Multicam-Inszenierung für vier Schauspieler:innen, bei der Techniken aus der musikalischen Komposition auf das Vokabular des Schauspiels übertragen... mehrzu: Ach, Mom!

Termin:
Montag, 27. April 2026, 19:30 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Deutsches Theater Berlin - Box und Bar
Adresse:
Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 29,30 €

K.

Sein ganzes Leben hat Franz Kafka mit der Frage gerungen, was sein Jüdischsein für ihn bedeutet. Aufgewachsen in einer assimilierten Familie verband er die sporadischen Synagogenbesuche eher mit Zwang. Die religiösen Regeln, ihre Auslegungen und Erzählungen... mehrzu: K.

Nächster Termin:
Theatertag
Termin:
Montag, 27. April 2026, 19:30 Uhr
Ort:
Berliner Ensemble - Großes Haus
Adresse:
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 15,58 €

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