Der Streitraum 2026/27 will die Hoffnung wieder zurück in den öffentlichen Diskurs holen. Dazu braucht es zunächst eine philosophische Begriffsklärung: Was heißt Hoffnung? Welche Rolle kommt der Hoffnung in religiösen oder säkularen Gesellschaftsbildern zu? Wie lassen sich den dominanten apokalyptischen Narrativen andere Erzählungen entgegensetzen? Es braucht wieder Übung im Denken dessen, was zu hoffen möglich wäre. Wie also könnte eine Reformu- lierung demokratischer Utopien gelingen? Welche sozialen Nöte, welche kulturellen Sehnsüchte müssen adressiert werden und wie sähe sie aus: eine gerechte, solidarische, nachhaltige Gesellschaft? Wie wollen wir leben? Wie wollen wir alt werden? Welche Visionen gibt es für andere Formen der Gemeinschaftsbildung, andere Formen des Besitzes, der Mobilität, von Beziehungen?
Kultur wozu? Die massiven Kürzungsandrohung stürzen die Kultur in Berlin in eine existentielle Krise. Wir müssen also nicht nur begründen, wozu es Kultur braucht, sondern was sie braucht. Wie Kunst und Kultur entsteht, welches Wissen, welche Expertise, welche Zeit es dafür braucht. Welche Konflikte sie im Innern und welche Konflikte im Äußeren sie verhandelt. Welche Aufgaben sie erfüllen muss und welche sie nicht erfüllen kann. Woran sie wächst, was sie erstickt. Wann hat Kultur eine emanzipatorische Kraft, wann verhindert sie sie? Welche Freiheiten dürfen nicht angetastet werden, welche Zumutungen müssen zulässig sein?
Der Streitraum ist eine monatliche Diskussionsveranstaltung an der Schaubühne und wird seit 2004 von der Publizistin und Autorin Carolin Emcke moderiert und kuratiert. Eingeladen werden Wissenschaftler_innen, Autor_innen, Politiker_innen, Künstler_innen und andere Personen des öffentlichen Lebens. Der Streitraum behandelt in jeder Spielzeit ein anderes Thema.
Mit der Theatercard erhalten Sie für den persönlichen Gebrauch einen Rabatt von 50% auf den regulären Kartenpreis. Sie ist gültig für jeden Termin, jede Spielstätte und jede Preiskategorie, ausgenommen sind Premieren, Gastspiele, Koproduktionen, Sonderveranstaltungen...
mehrzu: Theatercard Hans Otto Theater
Der Komödienklassiker von Neil Simon erlangte 1968 durch die Verfilmung
von »The Odd Couple« mit dem beliebten Komikerduo Jack Lemmon und
Walter Matthau weltweite Bekanntheit.
Inhalt: Als der Putz- und Ordnungsfanatiker Felix nach 25-jähriger Ehe von...
mehrzu: Ein seltsames Paar
Trauerfeier? Von wegen. Denn in den Gesprächen und Erinnerungen ihrer Familie wird die verstorbene Razya wieder quicklebendig. Statt stiller Tränen bei der Shiv’a gibt es pointierte Wortgefechte, schrägen Humor und eine Mutter, die selbst aus dem Jenseits...
mehrzu: Was ist los mit der Welt?!