Spring Night
Cha Yeonså

© Jiyoung Hong
“Spring Night” entwickelt sich aus dem Motiv des Hundes unter dem Magnolienbaum – der eine Fehlgeburt erleidet, geschlagen wird und schließlich einschläft aus einem Gedicht der südkoreanischen Dichterin Kim Eon Hee.Die Berliner Fassung, nach einer Uraufführung im tiefsten Winter in Seoul, entfaltet sich als ein Ritual im späten Frühling – als etwas, das von weit her kommt und sich bereits im Verschwinden befindet. In dieser einstündigen interaktiven Performance verschränken sich Stimmen und Klänge mit Gedichtfragmenten, dekonstruierten Lauten und buddhistischen Gesang.Einsamkeit erscheint hier als geteilter Zustand: Jede*r bleibt in der eigenen Wahrnehmung für sich, ist jedoch in einem kollektiven Rhythmus aus Aufmerksamkeit und Bewegung versammelt.
Frühlingsnacht Die tote HündinVor der Hundehütte ohne Hund Die tote HündinUnd ihr hundeloser Besitzer Kein einziges Blatt am Ast der weißen Magnolie FaustgroßeWeiße KnochenQuellen langsam hervor und zerreißen den leeren Aprilhimmel Was für eine Art von Loch nagt seine Kinder ab und spuckt nur weiße Knochen aus? Die Hündin, die immer nur Tote gebar,Unter diesem BaumPrügelte man sie Zu Tode Schnell zu Ende geprügeltUnd dann wollte sie nur noch schlafen Die Hündin – Kim Eon Hee “Spring Night”, übersetzt von Sebastian Claren, 2026
60 Min.
Frühlingsnacht Die tote HündinVor der Hundehütte ohne Hund Die tote HündinUnd ihr hundeloser Besitzer Kein einziges Blatt am Ast der weißen Magnolie FaustgroßeWeiße KnochenQuellen langsam hervor und zerreißen den leeren Aprilhimmel Was für eine Art von Loch nagt seine Kinder ab und spuckt nur weiße Knochen aus? Die Hündin, die immer nur Tote gebar,Unter diesem BaumPrügelte man sie Zu Tode Schnell zu Ende geprügeltUnd dann wollte sie nur noch schlafen Die Hündin – Kim Eon Hee “Spring Night”, übersetzt von Sebastian Claren, 2026
60 Min.
Künstler/Beteiligte: Sunhee Bae (Mit), Nari Sohn (Mit), Ven. Donghwan (Mit), Isu Kim Lee (Isu Mignon Mignonne) (Mit), Tetokun (Mit), Jaehun (Mit), Cha Yeonså (Mit)
Interaktive Performance: Besucher*innen können vor Ort wählen, ob sie als “Guest” oder als “Prui” teilnehmen möchten.“Guest” erleben die Performance als Beobachter*innen. “Prui” übernehmen eine aktivere Rolle, indem sie im zweiten Teil der Performance am Spiel teilnehmen.
Nächster Termin:
- Termin Sonntag, 31. Mai 2026, 16:00 Uhr
- Ort HAU Hebbel am Ufer - HAU1
- Adresse Stresemannstraße 29 A, 10963 Berlin-Kreuzberg
- Preis ab 5,00 €
Tickets für diesen Termin buchen
Verkehrsanbindungen
-
S-Bahn
-
S Anhalter Bahnhof
- S2
- S25
- S26
- S1
-
S Anhalter Bahnhof
-
U-Bahn
-
U Möckernbrücke
- U7
- U1
- U3
-
U Hallesches Tor
- U1
- U3
- U6
-
U Mehringdamm
- U6
-
U Kochstr. (Checkpoint Charlie)
- U6
-
U Möckernbrücke
-
Bus
-
Willy-Brandt-Haus
- M41
-
Wilhelmstr./Franz-Klühs-Str.
- 248
- N6
-
Mehringbrücke
- 248
- N6
- N1
-
U Möckernbrücke
- N1
-
U Hallesches Tor
- 248
- M41
- N1
- N42
-
Franz-Klühs-Str.
- 248
- N42
-
Obentrautstr./U Mehringdamm
- 248
- N42
-
S Anhalter Bahnhof
- M41
- M29
-
Zossener Brücke
- 248
- M41
- N42
-
Wilhelmstr./Kochstr.
- 248
- M29
- N6
-
Schöneberger Brücke
- M29
-
Jüdisches Museum
- 248
- N42
-
Berlin, Blücherstr.
- 140
- 248
-
U Mehringdamm
- U7
- 140
- M19
- N7
-
U Kochstr. (Checkpoint Charlie)
- 248
- M29
- N6
-
Hornstr.
- M19
- N7
-
U Mehringdamm [Pos 7 Endstelle]
- 248
- M19
-
Willy-Brandt-Haus
Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.