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Schön war die Fremde, doch Ersatz

Mascha-Kaléko-Abend

Verspieltheit, satirische Schärfe, Sprachwitz, Zerbrechlichkeit, Charme, Sozialkritik – Mascha Kalékos Verse sind zeitlos und einmalig. Sie spiegeln das Leben der Dichterin, das sinnbildlich für Diaspora, für Entwurzelung und erzwungene Heimatlosigkeit steht: Geburt in Galizien, Flucht nach Deutschland/Berlin, Vertreibung aus Deutschland/Berlin, »Sprachlosigkeit« in Amerika, Rückkehr nach Berlin, in dem sie die Wahlheimat nicht mehr erkennt, Isolation und erneute Sprachlosigkeit in Israel, schließlich der Schmerz über den Tod des Sohnes und des Mannes, und ihr eigener Tod in der Schweiz. Eine Reise durch Leben und Poesie der Lyrikerin. Judith Kessler als Erzählerin und Jan Gerdes am Klavier mit Stücken von Szymanowski, Shlonsky, Schulhoff, Trefousse, Chopin, Silvestrov und Gerdes.

Künstler/Beteiligte: Judith Kessler, Jan Gerdes

Laufzeit: Fr, 24.04.2026 bis Fr, 24.04.2026

Nächster Termin: Mascha Kaléko: Schön war die Fremde, doch Ersatz…

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