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Mission (im)possible - in the end lies the beginning

Theatertreffen der Jugend 2026

Mission (im)possible – in the end lies the beginning, DS-Kurs 12. Jahrgang, Carl-Friedrich-von-Siemens-GymnasiumBerlin – Auf dem Bühnenfoto sind sieben Jugendliche abgebildet. Sechs von ihnen stehen vor einer Bühnenartigen erhöhung und eine Person steht drauf. Fünf von ihne halten Schilder auf denen steht: "I married my husband because he looks like you", "I love you", "I would sell my family for you" und "fuck me". Die person auf der Bühne trägt ein Hut und macht einen Michael Jackson ähnlichen Tanz Move. Der Hintergrund ist blau beleuchtet.

Mission (im)possible – in the end lies the beginning, DS-Kurs 12. Jahrgang, Carl-Friedrich-von-Siemens-GymnasiumBerlin – Auf dem Bühnenfoto sind sieben Jugendliche abgebildet. Sechs von ihnen stehen vor einer Bühnenartigen erhöhung und eine Person steht drauf. Fünf von ihne halten Schilder auf denen steht: "I married my husband because he looks like you", "I love you", "I would sell my family for you" und "fuck me". Die person auf der Bühne trägt ein Hut und macht einen Michael Jackson ähnlichen Tanz Move. Der Hintergrund ist blau beleuchtet.

„Eine Scheiße jagt die nächste, und dabei geht es uns noch gut!“ – Krisen sind für viele junge Menschen kein Ausnahmezustand mehr, sondern Normalzustand. Wie damit umgehen? Wer regelt das? In ihrer performativen Versuchsanordnung setzen sich die Spieler*innen kritisch mit Konzepten von Held*innentum auseinander. Sie zeigen ihre Schwächen, ihre Alltagskämpfe, ihre Widersprüche – und dass sie vor allem eins brauchen: einander.

Der Grundkurs Darstellendes Spiel arbeitet seit über einem Jahr gemeinsam an der Stückentwicklung, die ihren Ausgangspunkt im Besuch der Ausstellung Prinzip Held* (Rimini Protokoll) fand. Zuerst wurden die bekannten traditionellen Held*innengeschichten unter die Lupe genommen. Dabei kamen schnell Fragen auf: Wer wird überhaupt als Held*in gesehen? Warum verbinden wir Held*innentum automatisch mit Männlichkeit, Kampf und Stärke? Und was ist mit den zahlreichen Kämpfen, die Menschen austragen, die niemand sieht?

Gerade diese biografischen Geschichten weckten bei den Schüler*innen Interesse. Sie erspielten sich einen Raum, in dem sie ihre persönlichen Kämpfe, Verletzlichkeiten und Unsicherheiten zeigen und auf die Bühne bringen konnten. Sie schrieben eigene Texte, gestalteten Stop-Motion-Filme, bastelten Requisiten aus Pizzakartons und bauten Musik-Tracks.

Zusätzlich entwickelten alle elf Spieler*innen ihre ganz persönlichen Held*innenszenen, denn alle wollten auch einmal die Hauptrolle spielen, glänzen und gesehen werden. So entspinnt sich eine Collage aus Biografie und Popkultur, ein rasanter Wechsel zwischen eigenen Geschichten und individuellen Held*innenmomenten.

Der Wunsch nach Held*innen, die alles regeln, was gerade schiefläuft, ist groß – besonders in einer Zeit, in der Krise zum Normalzustand geworden ist. Mission (im)possible stellt die Frage, wie wir selbst ins Handeln kommen, wenn wir nicht länger auf vermeintliche Held*innen warten.

 

Mit

Abdullah Ayash, Mahdi Brahmi, Ilayda Tuana Burghardt, Basel El Ammar, Anıl Karaalp, Aleksander Kolodziejczyk, Zeinab Noureddine, Milo Ost, Lisa Sophie Reddig, Iman Shafique, Maria Trotimov

Merle Müller – Kursleitung

Thorsten Spiller – Technik-AG-Leitung

Larissa Kleeb – Abspannvideo-Design

Wahlpflichtkurs Kultur Jg. 8, Jörg Landgraf – Stop-Motion-Filme

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