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Mein Name sei Gantenbein

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Mein Name sei Gantenbein

Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten; Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht?

  • Mein Name sei Gantenbein

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  • Gantenbein Inszenierungsseite

    Gantenbein Inszenierungsseite

Stellen Sie sich vor, Sie lassen alles hinter sich und fangen noch einmal neu an: andere Stadt, anderer Beruf, andere Liebschaft. Stellen Sie sich vor, es wäre an Ihnen, Ihr Leben zu gestalten; Sie selbst würden bestimmen, wie ihr Leben verläuft … Aber Moment: Tun wir das nicht? Wie würden wir denn leben, wenn wir nur anders könnten? Was würden wir tun, wenn wir nur anders wollten?

"Mein Name sei Gantenbein" treibt Max Frischs Lebensfrage danach, wer wir sind und wer wir sein könnten, auf die Spitze – und gibt der Zweifelhaftigkeit des modernen Menschen und der Abwägung von Wirklichkeit und Möglichkeit gleichermaßen eine Stimme. Oliver Reese, der bereits viele Monologe auf die Bühne gebracht hat, inszeniert eine eigene Bearbeitung des letzten großen Frisch-Romans mit Matthias Brandt, der dafür nach 20 Jahren Abstinenz auf die Bühne zurückkehrt.

Künstler/Beteiligte: von Max Frisch (Autor/in), Matthias Brandt, Hansjörg Hartung, Elina Schnizler, Jörg Gollasch, Steffen Heinke, Johannes Nölting, Oliver Reese

Laufzeit: Mi, 29.04.2026 bis Mi, 29.04.2026

ZUM STÜCK

MEIN NAME SEI GANTENBEINVON MAX FRISCHIn einer Fassung von Oliver Reese

DU SOLLST DIR KEIN BILDNIS MACHEN

"Die Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack von Katastrophe nehmen." Max Frisch

"Krise" leitet sich vom altgriechischen Wort krísis, "Entscheidung" ab. Eine Krise ist also eine Situation, in der man eine Wahl hat. Wer eine Wahl hat, ist frei und in dessen Verantwortung liegt es, sich zu entscheiden: Wie weiter? Was nun?Der Zustand des sich ständig und immer wieder entscheiden Müssens ist ein wesentlicher in Max Frischs Werk. Er umkreist ihn in fast all seinen Schriften mit seinem berühmten Credo "Du sollst dir kein Bildnis machen" – kein Bildnis von der Welt (Homo Faber), kein Bildnis vom Leben (Stiller) und auch kein Bildnis von dir selbst (Mein Name sei Gantenbein).Sich ein Bildnis von etwas zu machen, bedeutet für Frisch, etwas auf einen Begriff zu bringen, fertig mit etwas zu sein – in seinem Urteil von einem so könnte es sein zu einem so ist es überzugehen. Darin liegt für Frisch auch das Ende aller Liebe: In der Behauptung, den anderen zu kennen, "im Verweigern des Anspruchs alles Lebendigen, unfassbar zu sein." Die Krise also, die die Möglichkeit über jede Behauptung von Wirklichkeit stellt, nennt Frisch Leben – das Starre dagegen, das Sichere, Unveränderbare, die Wiederholung ohne Hoffnung oder Sorge, das ist die Katastrophe.Und so stelle man sich vor: Ein anderes Leben.Handeln also, nicht büßen; werden also, nicht sein. •Johannes Nölting

MIT Matthias BrandtREGIE Oliver Reese BÜHNE Hansjörg Hartung KOSTÜME Elina Schnizler KOMPOSITION Jörg Gollasch LICHT Steffen Heinke DRAMATURGIE Johannes Nölting

Alternative Veranstaltungen

Nach Mitternacht

nach dem Roman von Irmgard Keun Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen Regie: Irene Christ mit Johanna Marie Bourgeois 48 Stunden im Jahr 1936. Die 19jährige Susanna beschreibt - zunächst mit überschäumender Lebenslust und satirischem Humor - die... mehrzu: Nach Mitternacht

Termin:
Mittwoch, 29. April 2026, 18:00 Uhr (6 weitere Termine)
Ort:
Theater Berliner Schnauze - Theater am Frankfurter Tor
Adresse:
Karl-Marx-Allee 133, 10243 Berlin
Preis:
ab 31,80 €

Der Gott des Gemetzels

Zwei elfjährige Jungen haben sich auf dem Schulhof geprügelt: Der eine schlug mit einem Stock zu, der andere verlor beinahe zwei Schneidezähne. Die Eltern treffen sich bei Kaffee und Kuchen, um als zivilisierte Menschen zu besprechen, wie nun pädagogisch... mehrzu: Der Gott des Gemetzels

Termin:
Mittwoch, 29. April 2026, 19:30 Uhr
Ort:
Hans Otto Theater Potsdam - Großes Haus
Adresse:
Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam
Preis:
ab 17,60 €

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