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Maçãs Envelhecidas

Die schweigende Äpfel: Eine Frau, ein Apfel und vierzig Jahre Schweigen.

  • Zwei Äpfel auf einer Mauer, grüner und roter Apfel. Im Hintergrund Meer, Wellen, zwei Holzhäuser und eine bewaldete Insel.

    – Zwei Äpfel auf einer Mauer, grüner und roter Apfel. Im Hintergrund Meer, Wellen, zwei Holzhäuser und eine bewaldete Insel.

  • Zwei Äpfel auf einem Bett; ein gelber und ein roter Apfel. Im Hintergrund ein Kissen mit grün-schwarzen Mustern und eine eingeschaltete Lampe.

    – Zwei Äpfel auf einem Bett; ein gelber und ein roter Apfel. Im Hintergrund ein Kissen mit grün-schwarzen Mustern und eine eingeschaltete Lampe.

Maçãs envelhecidas (AT) entfaltet einen performativen Raum, in dem Erinnerungen nicht

erzählt, sondern hörbar, sichtbar und körperlich erfahrbar werden. Ausgangspunkt sind Kurzgeschichten aus Urubus der brasilianischen Autorin Carla Bessa und die Figur Aparecida, deren Leben sich in den unscheinbaren Dingen des Alltags eingeschrieben hat.

Ein Apfel wird zum Speicher von Wut, Sehnsucht und vierzig Jahren unausgesprochener Erinnerung. Zwischen Stimme, Klang, Video und Bewegung entsteht eine Landschaft, in der Verdrängtes langsam an die Oberfläche drängt. Field Recordings aus Brasilien und die Klänge gealterter Äpfel verweben sich mit einer physischen Performance zu einer poetischen Untersuchung darüber, wie Gefühle in Dingen weiterleben – und wann sie beginnen auszubrechen.

Konzept: Anete Colacioppo & Vinicius Giusti

Text: Carla Bessa

Performance: Anete Colacioppo

Sound: Vinicius Giusti

Ko-Produktion: Acker Stadt Palast

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