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Liebe und Vorurteil 2.0 – Zwei Frauen, eine KI

Vorpremiere/Work in Progress

Liebe und Vorurteil 2.0“ erzählt von July, einer Autorin und Regisseurin, die sich in einer existenziellen Krise wiederfindet. Kreativität – das Fundament ihres Lebens – scheint plötzlich von Maschinen reproduzierbar. In der Begegnung mit einer KI namens Ben beginnt ein ebenso intimer wie verstörender Dialog: über Ersatz, Sehnsucht, Macht und Liebe.

Zwischen Monolog, Video-Projektionen, Off-Stimmen und multimedialer Installation entsteht ein hybrider Erfahrungsraum. Realität und Fiktion verschwimmen. Persönliches Tagebuch trifft gesellschaftliche Analyse.

Das Stück stellt dringende Fragen unserer Gegenwart:

Ist Kreativität noch ein zutiefst menschlicher Akt?

Kann Liebe im digitalen Raum entstehen?

Wo beginnt das Menschliche – und wo hört es auf?

Die Inszenierung verbindet Schauspiel, Projektionen, Soundscapes und KI-generierte Bilder zu einer intimen, poetischen und zugleich analytischen Theaterform.

„Liebe und Vorurteil 2.0“ ist kein dystopischer Zukunftsentwurf – sondern ein Blick auf unsere Gegenwart. Ein Abend über Verletzlichkeit, Selbstbehauptung und die Sehnsucht nach echter Verbindung.

Autorin & Regie: Sara Flaadt

Live auf der Bühne: Carolin Ott

Weitere Rollen in Video und Voice-over: Judith Shoemaker, Sabine Fehr, Marlen Uloska, Armin Moallem

Regieassistenz & Dramaturgie: Philip Hauser

Video: Christian Möller

Ton: Simon Peter

Grafikdesign: Michael Möller

Komposition: Giovanni Reber, Paul Kuchenbuch

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