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Last Exit Europa

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Last Exit Europa

Von Laura Laabs (Text) und Leo Solter (Musik)

Europa: eine geraubte Königstochter. Was ist aus ihr geworden, nach über zweitausend Jahren in Geiselhaft verschiedener Ideologien, Diktatoren und Hoffnungsträger?

© Murat Aslan

© Murat Aslan

Europa: ein Kontinent, eine Idee, ein Machtzentrum. Von Festung über Freihandelszone zu Freudenfunken – und zurück. Ist das Utopie oder kann das weg? Ist noch etwas zu retten von der Idee seiner friedlich geeinten, in Freiheit verbundenen Völker?  

Europa: eine geraubte Königstochter. Was ist aus ihr geworden, nach über zweitausend Jahren in Geiselhaft verschiedener Ideologien, Diktatoren und Hoffnungsträger? Wie geht es ihr? Und wo steckt sie überhaupt?  

Hallo, Europa, hörst du die Signale? Dort, in einem entlegenen Truckstopp, irgendwo am Rande der Freiheitsautobahn, gleich beim geschlossenen Schlagbaum, blinkt noch matt der Spieleautomat, leiert die letzte Jukebox des alten Kontinents, fällt Brechts Groschen vergeblich in den Plüschtiergreifer. Hier, an der Gogo-Stange, dreht sich Nacht für Nacht eine müde Tänzerin, der Lack ist nicht nur an den Nägeln ab. Doch das Herz trägt sie auf der Zunge und sie singt den Schlaflosen, den Versprengten, den Resten des Abendlandes ihre Lieder – von Unterwerfung und Ermächtigung, von Schwertern und Scheiden, von Prostitution und Revolution. Wenn der Scheinwerfer angeht, sieht man es: Sie trägt ein blaues Gewand und eine gleißende Krone aus goldenen Sternen. Die Tänzerin braucht den blöden Stier schon lange nicht mehr. Es ist ihre Stimme, die ihr Flügel verleiht und sie über alle Grenzen schweben lässt. 

 Mit Der Cora Frost und Die Schlangenknaben 

REGIE Laura Laabs MUSIKALISCHE LEITUNG Leo Solter DRAMATURGIE Dennis Depta BÜHNE Dominik Kremerskothen KOSTÜM Sophie Peters REGIEASSISTENZ / PRODUKTIONSLEITUNG Cara Freitag, Oskar Winiarski

Alternative Veranstaltungen

Nach Mitternacht

nach dem Roman von Irmgard Keun Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen Regie: Irene Christ mit Johanna Marie Bourgeois 48 Stunden im Jahr 1936. Die 19jährige Susanna beschreibt - zunächst mit überschäumender Lebenslust und satirischem Humor - die... mehrzu: Nach Mitternacht

Termin:
Donnerstag, 30. April 2026, 18:00 Uhr (4 weitere Termine)
Ort:
Theater Berliner Schnauze - Theater am Frankfurter Tor
Adresse:
Karl-Marx-Allee 133, 10243 Berlin
Preis:
ab 31,80 €

KATRIN GEHRKE-WENZEK und HARALD WENZEK

KATRIN GEHRKE-WENZEK und HARALD WENZEK „Full Moon - das besondere Konzert“ Der Vollmond – immer wieder Stoff für Mythen und Legenden. Wenn sich Musiker diesen Namen geben, wollen sie etwas damit sagen. Wollen Raum schaffen für Erfahrungen, für Erlebnisse,... mehrzu: KATRIN GEHRKE-WENZEK und HARALD WENZEK

Nächster Termin:
„Full Moon - das besondere Konzert“
Termin:
Donnerstag, 30. April 2026, 19:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Kulturfabrik Fürstenwalde
Adresse:
Domplatz 7, 15517 Fürstenwalde/Spree
Preis:
ab 15,30 €

Antigones Vermächtnis

von Athena Farrokhzad · Aus dem Schwedischen von Stefan Pluschkat Die Neuerzählung von Sophokles antiker Tragödie fragt, wie das Handeln einer Einzelnen zur politischen Bewegung werden kann. Ziemlich große Fußstapfen liegen vor Ismene. Alle kennen den... mehrzu: Antigones Vermächtnis

Termin:
Donnerstag, 30. April 2026, 19:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Theater an der Parkaue - Bühne 2
Adresse:
Parkaue 29, 10367 Berlin-Lichtenberg
Preis:
ab 19,00 €

Kleiner Mann - was nun?

Wie überleben wir in einem System, das uns oft im Stich lässt? Johannes Pinneberg und seine Frau Emma, genannt Lämmchen, versuchen, sich in Zeiten der Weltwirtschaftskrise ein gemeinsames Leben aufzubauen. Nach ihrer kurzentschlossenen Heirat – Lämmchen... mehrzu: Kleiner Mann - was nun?

Termin:
Donnerstag, 30. April 2026, 19:30 Uhr (2 weitere Termine)
Ort:
Hans Otto Theater Potsdam - Großes Haus
Adresse:
Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam
Preis:
ab 8,80 €

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