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Jeder stirbt für sich allein

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Teil von:

Jeder stirbt für sich allein

von Hans Fallada

  • KanTheaterBerlin: Jeder stirbt für sich allein

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„Die beiden Eheleute Quangel, zwei bedeutungslose Einzelwesen im Norden Berlins, nehmen eines Tages im Jahre 1940 den Kampf auf gegen die ungeheure Maschinerie des Nazistaates, und das Groteske geschieht: Der Elefant fühlt sich von der Maus bedroht.“

Das Vorbild für diesen Roman von Hans Fallada war das Arbeiterehepaar Otto und Anna Hampel, die für ihre Auflehnung gegen die Menschenverachtung des NS-Regimes am 8. April 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurden. Fallada erzählt hier in einer fast krimiartigen Atmosphäre von sogenannten kleinen Leuten, die in den Jahren 1940 bis 1942 Aufrufe zum Widerstand auf Karten und in Briefen verbreitet hatten, nachdem sie durch den Tod ihres Sohns an der Front ihre ursprünglich positive Haltung zu Hitler und seiner Kriegsmaschinerie restlos verlieren.

Fallada schreibt im Vorwort seines Romans:

„Die Geschehnisse folgen in großen Zügen Akten der Gestapo. Mancher wird finden, dass in diesem Buche reichlich viel gequält und gestorben wird. Der Verfasser gestattet sich, darauf aufmerksam zu machen, dass in diesem Buch fast ausschließlich von Menschen die Rede ist, die gegen das Hitlerregime ankämpften, von ihnen und ihren Verfolgern. In diesen Kreisen wurde in den Jahren 1940 bis 1942 und vorher und nachher ziemlich viel gestorben. Es hat dem Verfasser oft nicht gefallen, ein so düsteres Gemälde zu entwerfen, aber mehr Helligkeit hätte Lüge bedeutet.“

Auf jeden Einzelnen kommt es an - damals wie heute.

Von und mit Anette Daugardt und Uwe Neumann

Alternative Veranstaltungen

EMPFÄNGER UNBEKANNT

GASTSPIEL EMPFANGER UNBEKANNT Schauspiel von Katherine Kressmann Taylor Mit: Axel Pape als "Max Eisenstein" und Rainer Appel als "Martin Schulze" Regie: Axel Pape Kostüm: Gioia Raspé Video: Henning Groß Musik: Axel Pape Produktion: axel pape gastspiele Verlag:... mehrzu: EMPFÄNGER UNBEKANNT

Termin:
Samstag, 05. September 2026, 19:30 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Theater im Palais
Adresse:
Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 30,80 €

Kleine Verbrechen unter Liebenden

New York in den 50ern. Jenny ist Hausfrau, begeistert sich für Fertiggerichte und ist mit dem Chefredakteur einer einflussreichen Zeitung verheiratet. Außerdem hat sie eine heimliche Affäre mit einem Angestellten ihres Mannes. Heute Abend soll ihr Geliebter... mehrzu: Kleine Verbrechen unter Liebenden

Nächster Termin:
Komödie von Frank Duarte
Termin:
Samstag, 05. September 2026, 19:30 Uhr (2 weitere Termine)
Ort:
Volksbühne Michendorf
Adresse:
Potsdamer Straße 42, 14552 Michendorf
Preis:
ab 22,00 €

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