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Stellen Sie sich vor, Ihre Vergangenheit passt in einen Koffer. Oder auf ein Blatt Papier. Oder in einen Theaterabend. Stellen Sie sich vor, Sie müssten erzählen, woher Sie kommen, wer Sie sind – und Sie wüssten: Die Wahrheit hat viele Versionen. Saša Stanišić schreibt in seinem preisgekrönten Roman "Herkunft" gegen allzu leichte Wahrheiten und gegen das Vergessen an – mit Witz, Wut, Wärme und einem Blick für die Absurditäten des Erinnerns. Zwischen Višegrad, Heidelberg und dem Labyrinth der eigenen Biografie entsteht so ein vielstimmiges Spiel rund um Identität, Flucht, Familie – und die Kraft des Erzählens sowie den Drang, sich immer wieder selbst zu erfinden. Stanišić selbst, 1978 im damaligen Jugoslawien geboren und 1992 als Jugendlicher nach Deutschland gekommen, macht seine eigene Geschichte zum Ausgangspunkt einer literarischen Erkundung: Was bleibt von einem Menschen, wenn er seine Heimat verliert? Wie viel Herkunft steckt in dem, was wir Zukunft nennen? Und lässt sich Heimat vielleicht gerade dort finden, wo Geschichten geteilt werden und Erinnerungen eine gemeinsame Sprache finden?Daran knüpft der ukrainische Regisseur Stas Zhyrkov an, der seit der russischen Invasion im deutschen Exil lebt. Auch er trägt die Erfahrung des plötzlichen Aufbruchs, der Entwurzelung, in seiner Arbeit. Gemeinsam mit seinem Team und dem Ensemble inszeniert er "Herkunft" nicht als bloße Adaption, sondern als Dialog verschiedener Biografien, der die Fragen nach Identität und Heimat in die Gegenwart holt. Bitte beachten Sie: In dieser Inszenierung kommen Stroboskop-Effekte zum Einsatz.

Künstler/Beteiligte: Von Saša Stanišić (Autor/in), Marina Galic, Peter Moltzen, Jannik Mühlenweg, Joyce Sanhá, Stas Zhyrkov, Jan Hendrik Neidert, Bohdan Lysenko, Benjamin Schwigon, Johannes Nölting, Sebastian Anton

Laufzeit: Fr, 06.03.2026 bis Sa, 04.04.2026

Identität ist kein Besitz, sondern ein Prozess In "Herkunft" versucht der Autor Saša Stanišić sich aus Erinnerungen, Zufällen und Geschichten ein Bild von sich selbst zu machen. Geboren im ehemaligen Jugoslawien und als Jugendlicher damit konfrontiert, auf der Flucht vor dem Krieg in Heidelberg ein neues Leben beginnen zu müssen, fragt er sich: Wer bin ich? Was macht es mit einem Menschen, wenn er seine Heimat verliert? Wie viel Herkunft steckt in dem, was wir Zukunft nennen? Und lässt sich Heimat vielleicht gerade dort finden, wo Geschichten geteilt werden und Erinnerungen eine gemeinsame Sprache finden? Stanišićs Roman zeigt eindrücklich, wie sehr unsere Vorstellungen von Identität mit den Geschichten verknüpft sind, die wir uns selbst und die andere über uns erzählen.Die Psychoanalytikerin Annette Simon hat sich nicht nur lange mit Fragen zu Identität, sondern auch u.a. mit den ostdeutschen Transformationserfahrungen nach '89 beschäftigt. Was heißt es, aus einem Land zu kommen, das es nicht mehr gibt? Wie prägen Umbruchserfahrungen wie der Zerfall der DDR oder Jugoslawiens die eigene Biografie? Und: Welche Rolle spielt Humor, wenn man sich der eigenen Geschichte stellt, ohne sie zu verklären?Das ganze Interview finden Sie im Programmheft.

Alternative Veranstaltungen

Märchen im Glaspalast

Schere. Feuer. Traumata. Er war der Schrecken unserer Kindheit – jetzt ist er zurück Struwwelpeter, das ungebändigte Kind, mitten im digitalen Zeitalter. Was braucht ein Kind, um gesehen zu werden? Die Inszenierung übersetzt Heinrich Hoffmanns Moritatensammlung... mehrzu: Märchen im Glaspalast

Nächster Termin:
Struwwelpeter - Nichts für schwache Eltern
Termin:
Freitag, 06. März 2026, 19:00 Uhr
Ort:
Pfefferberg - Glaspalast
Adresse:
Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin-Prenzlauer Berg
Preis:
ab 26,00 €

DIE MÜSSIGGANGSTER

“Wir müssen in Deutschland wieder mehr arbeiten!" fordert der Kanzler. Aber wie faul ist Neukölln wirklich? Acht Berliner:innen kommen im Heimathafen als temporäre Bürogemeinschaft zusammen und mischen sich in die aktuelle Diskussion um Arbeit und Sozialstaat... mehrzu: DIE MÜSSIGGANGSTER

Nächster Termin:
Die neue KIEZKLUB Produktion fragt: Wer arbeitet hier zu wenig
Termin:
Freitag, 06. März 2026, 19:00 Uhr (2 weitere Termine)
Ort:
Heimathafen Neukölln - Studio
Adresse:
Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin-Neukölln
Preis:
ab 15,00 €

Julia Alsheimer - Der G-Punkt ist kein Einschaltknopf!

Die attraktive Krankenschwester Rosina Nudelmann (Julia Alsheimer) aus „Herr Doktor, die Kanüle klemmt!“ hat studiert. Wer hätte das gedacht… Nun ist sie Paar- und Sexualtherapeuthin und ihr beruflicher Erfahrungsschatz mittlerweile groß genug, um mit... mehrzu: Julia Alsheimer - Der G-Punkt ist kein Einschaltknopf!

Termin:
Freitag, 06. März 2026, 19:00 Uhr
Ort:
Scala Kulturpalast Werder
Adresse:
Eisenbahnstraße 182, 14542 Werder (Havel)
Preis:
ab 29,37 €

Kleiner Mann - was nun?

Wie überleben wir in einem System, das uns oft im Stich lässt? Johannes Pinneberg und seine Frau Emma, genannt Lämmchen, versuchen, sich in Zeiten der Weltwirtschaftskrise ein gemeinsames Leben aufzubauen. Nach ihrer kurzentschlossenen Heirat – Lämmchen... mehrzu: Kleiner Mann - was nun?

Termin:
Freitag, 06. März 2026, 19:30 Uhr
Ort:
Hans Otto Theater Potsdam - Großes Haus
Adresse:
Schiffbauergasse 11, 14467 Potsdam
Preis:
ab 17,60 €

2:22 – Eine Geistergeschichte - Komödie am Kurfürstendamm im Ernst-Reuter-Saal

Nachts. 2:22 Uhr. Jenny hört Dinge, die es gar nicht geben dürfte. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Sie und Sam haben ein altes Haus gekauft – frisch renoviert, große Liebe, neues Glück. Doch dann, mitten in der Nacht, hört Jenny über das Babyphone... mehrzu: 2:22 – Eine Geistergeschichte - Komödie am Kurfürstendamm im Ernst-Reuter-Saal

Nächster Termin:
2:22 – Eine Geistergeschichte
Termin:
Freitag, 06. März 2026, 19:30 Uhr (6 weitere Termine)
Ort:
Komödie im Ernst-Reuter-Saal connect
Adresse:
Eichborndamm 215, 13437 Berlin-Reinickendorf
Preis:
ab 24,00 €

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