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Simone und Erik halten sich für die Avantgarde. Sie arbeitet erfolgreich als Ingenieurin eines innovativen Unternehmens, er ist Übersetzer und betreut als Hausmann die beiden gemeinsamen Kinder. Sie sind gebildete Großstädter_innen und wollen ihre Beziehung nicht von klassischen Rollenvorstellungen definieren lassen. Bei der Rückkehr von einer Geschäftsreise bringt sie ihm erschöpft ein Geschenk mit. Erik will es partout nicht annehmen, Simone wirft ihm vor, jede Überraschung zu zerstören. Aus dieser beiläufigen Irritation entsteht zwischen den beiden ein Streit über den Preis des gemeinsamen Glücks. Was wäre, wenn sie auf ihn zu Hause warten müsste – und er auf Dienstreisen ginge? Was, wenn die Arbeit in Job und Familie andersrum verteilt wäre? Wäre das egal? Ein plötzlicher Tod und ein unerwartetes Karriereangebot werfen alle Verabredungen über den Haufen und stellen mitten in der Nacht die Ideale des Paars auf eine harte Probe.
In seinem neuen Stück »Egal« folgt Marius von Mayenburg der Frage, wie ernst wir es tatsächlich meinen mit der Gleichberechtigung, und welchen Preis wir privat für gesellschaftliches Versagen zahlen.
MARIUS VON MAYENBURG, geboren in München, ist Autor und Regisseur. Seine Stücke wurden in über 30 Sprachen übersetzt und werden im In- und Ausland gespielt. Seit 2009 arbeitet er regelmäßig als Regisseur an der Schaubühne sowie am Residenztheater München, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Schauspiel Frankfurt, am Riksteatern Stockholm und am Nationaltheatret Oslo.

100 Minuten

Künstler/Beteiligte: Marc Freitag (Kostüm), Nils Ostendorf (Musik), Jan Pappelbaum (Bühne), Erich Schneider (Licht), Maja Zade (Dramaturgie), Marie Burchard (Mit), Stefan Stern (Mit)

Alternative Veranstaltungen

Ach, Mom!

Es beginnt in einem Wohnzimmer, wie in jeder Sitcom. Und endet im Delirium. Ach, Mom! ist eine choreografierte Multicam-Inszenierung für vier Schauspieler:innen, bei der Techniken aus der musikalischen Komposition auf das Vokabular des Schauspiels übertragen... mehrzu: Ach, Mom!

Termin:
Montag, 27. April 2026, 19:30 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Deutsches Theater Berlin - Box und Bar
Adresse:
Schumannstraße 13 A, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 29,30 €

K.

Sein ganzes Leben hat Franz Kafka mit der Frage gerungen, was sein Jüdischsein für ihn bedeutet. Aufgewachsen in einer assimilierten Familie verband er die sporadischen Synagogenbesuche eher mit Zwang. Die religiösen Regeln, ihre Auslegungen und Erzählungen... mehrzu: K.

Nächster Termin:
Theatertag
Termin:
Montag, 27. April 2026, 19:30 Uhr
Ort:
Berliner Ensemble - Großes Haus
Adresse:
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 15,58 €

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