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Drei Schwestern

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In der Welt der drei Schwestern verrinnt die Zeit zwischen Realitätsferne und Sehnsucht nach einer verklärten Vergangenheit. Sie träumen von ihrer Kindheit, als ihr Vater, der General, noch lebte und Europa noch in Ordnung zu sein schien. Olga, die Älteste, opfert sich – mit ständigen Kopfschmerzen – für ihren Beruf als Lehrerin auf, Mascha, die verheiratet ist, sehnt sich nach einer leidenschaftlicheren Liebe und stürzt sich in eine Affäre und Irina, die Jüngste, glaubt, dass nur Arbeit der Schlüssel zu einem besseren Leben ist, schläft aber lieber die Hälfte des Tages.Doch die Dekadenz der Mittelstandslangeweile kann schnell von der gesellschaftlichen Wirklichkeit eingeholt werden: Die Regisseurin Mateja Koležnik versetzt Tschechows vorrevolutionäres Szenario mitten in das Militärgelände, welches im Stück nur im Hintergrund eine Rolle spielt. Die drei Töchter des toten Generals leben im Obergeschoss dieses Militärkomplexes, um sie herum werden rege Kriegsstrategien geplant, eine Privatsphäre haben sie nicht mehr und Birkenwälder existieren nur noch auf Fotografien. Als sich die Parallelwelt trotz allen Verdrängungswillens nicht mehr aufrecht halten lässt, wird Moskau zum Ziel der notwendigen Flucht, ein Sehnsuchtsort ist es längst nicht mehr.Mateja Koležnik zählt zu den renommiertesten Regisseurinnen Sloweniens. Sie erzählt mit psychologischer Präzision und atmosphärischer Schärfe von Rissen zwischen dem Außen- und dem Innenleben der Menschen. Sie inszeniert regelmäßig am Burgtheater Wien und am Berliner Ensemble. 2023 war sie mit ihrer Bochumer Inszenierung "Kinder der Sonne" beim Berliner Theatertreffen eingeladen.

Künstler/Beteiligte: Von Anton Tschechow (Autor/in), Lili Epy (Irina), Bettina Hoppe (Olga), Constanze Becker (Mascha), Marina Galic (Natascha), Josefin Platt (Anfissa), Paul Herwig (Andrej), Maximilian Diehle (Soljony), Jannik Mühlenweg (Tusenbach), Sebastian Zimmler (Werschinin), Martin Rentzsch (Kulygin), Tilo Nest (Tschebutykin), Mateja Koležnik, Klaus Grünberg, Ana Savić-Gecan, Alen Sinkauz, Anja Wutej, Magdalena Reiter, Ulrich Eh, Amely Joana Haag

Laufzeit: Mo, 20.04.2026 bis So, 10.05.2026

Alternative Veranstaltungen

Corinna und David - Eine Komödie in 19 Quaranszenen von René Freund

Dass in den Anfangs- und Endbuchstaben ihrer Namen ihr Verhängnis liegt, hätten sie sich früher überlegen müssen! Nach einem Tinder-Date müssen COrinna und DaVID in Heimquarantäne. Der Pizzabote, ein ehemaliger Kollege Corinnas, wurde positiv getestet. Jetzt... mehrzu: Corinna und David - Eine Komödie in 19 Quaranszenen von René Freund

Termin:
Mittwoch, 22. April 2026, 18:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Theater am Frankfurter Tor (ehemals Theater Berliner Schnauze)
Adresse:
Karl-Marx-Allee 133, 10243 Berlin-Friedrichshain
Preis:
ab 39,81 €

Immer wieder wächst das Gras - Staatstheater Cottbus

Immer wieder wächst das Gras Eine Unermüdlichkeit mit Songs und Texten von Gerhard Gundermann Wenn man von Gerhard Gundermann, dem sicher berühmtesten Musiker aus der Lausitz, auch sonst nicht viel weiß, dann oft zumindest eines: dass er Liedermacher... mehrzu: Immer wieder wächst das Gras - Staatstheater Cottbus

Nächster Termin:
Immer wieder wächst das Gras
Termin:
Mittwoch, 22. April 2026, 19:30 Uhr
Ort:
Staatstheater Cottbus - Großes Haus
Adresse:
Schillerplatz 1, 03046 Cottbus
Preis:
ab 17,40 €

Der Name der Rose

Nach dem Roman von Umberto Eco Der englische Franziskaner William von Baskerville reist mit seinem Novizen Adson von Melk in delikater politischer Mission in eine oberitalienische Benediktinerabtei. Dort sterben unter mysteriösen Umständen innerhalb... mehrzu: Der Name der Rose

Termin:
Mittwoch, 22. April 2026, 20:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Berliner Kriminal Theater
Adresse:
Palisadenstraße 48, 10243 Berlin-Friedrichshain
Preis:
ab 37,00 €

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