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Die Verstreuten

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Die Welt fällt auseinander und nicht erst seit den Lockdowns wird deutlich, wie immer mehr zwischenmenschliche Verbindungen abreißen, Menschen und Lebensentwürfe auseinanderdriften, die Macht der einfachen Antworten wächst. Am Vorabend einer Routineoperation ruft eine Mutter ihre vier erwachsenen Töchter zusammen. Verstreut über ganz Europa führen sie Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und dann war da noch die Pandemie, die tiefere Spuren hinterlassen hat, als man wahrhaben will. Tena Štivičić hat für das Berliner Ensemble ein Stück geschrieben, das den Rissen in der Gesellschaft am Beispiel einer Familie nachspürt. Die Erschütterung des Gewohnten, Erfahrungen von Isolation einerseits und digitaler Vernetzung andererseits haben die Beziehungen zwischen den Schwestern ebenso verändert wie ihre Vorstellungen über zukünftiges Leben und Sterben. Dabei hat bei Štivičić der Versuch, die so schmerzlich vermisste Verbundenheit herzustellen und sich gleichzeitig radikal selbst zu behaupten, trotz aller Konflikte durchaus auch seine komischen Seiten.

Künstler/Beteiligte: Von Tena Štivičić (Autor/in), Josefin Platt (Barbara), Constanze Becker (Sofia), Kathrin Wehlisch (Sasha), Bettina Hoppe (Suzana), Pauline Knof (Sabina), Laura Linnenbaum, Daniel Roskamp, Michaela Kratzer, David Rimsky-Korsakow, Steffen Heinke, Sibylle Baschung

Laufzeit: Mi, 20.05.2026 bis Do, 21.05.2026

Am Vorabend einer Routineoperation möchte die über siebzigjährige Barbara mit ihren vier Töchtern etwas Wichtiges besprechen. Verstreut über ganz Europa führen sie Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten – im Hinblick auf ihre Jobs, ihre Beziehungen und politischen Einstellungen. Und dann war da noch die Pandemie, die tiefere Spuren hinterlassen hat, als man wahrhaben will. Alle Schwestern – bis auf eine, scheinbar – stecken in den unterschiedlichsten Krisen fest, die sie ebenso klug wie wortreich beschreiben, aber nicht lösen können.Die im ehemaligen Jugoslawien geborene Autorin Tena Štivičić hat für das Berliner Ensemble ein Stück geschrieben, das den Rissen in der Gesellschaft am Beispiel einer Familie nachspürt. Die Erschütterung des Gewohnten während der Pandemie, Erfahrungen von Isolation einerseits und digitaler Vernetzung andererseits haben die Beziehungen zwischen den Schwestern untereinander und ihrer Mutter ebenso verändert wie ihre Vorstellungen über zukünftiges Leben und Sterben. Die Pandemie, so Štivičić, hat das Auseinanderdriften der Gesellschaft in weiten Teilen der Welt nochbeschleunigt. Ein großer Teil rückt offensichtlich nach rechts. Wieso hat sich das Tabu, mit dem rechte Parteien einst belegt waren, so schnell an so vielen Orten gleichzeitig aufgelöst? Was passiert hier unter der Oberfläche?Der Umgang mit wachsender sozialer Ungleichheit, Informationsüberflutung, psychischen Überlastungen, globalen Kulturkämpfen darum, welche und vor allem wessen Themen wertvoll seien, lässt – laut Untersuchungen des Ökonomen Thomas Piketty – seit den frühen 80er-Jahren eine neue politische Bruchlinie sichtbar werden: zwischen denen, die von der Akademisierung der Arbeitswelt profitiert haben, den sogenannten Eliten, und denen, die sich in Distanz dazu befinden. Dabei sei das Ausmaß der Frustration in der Mitte der Gesellschaft am größten bei denen, die zwar nicht schlecht lebten, aber ahnen, dass es anderswo besser sein könnte. Als Brandbeschleuniger werden nicht alleine, aber doch entscheidend die Sozialen Medien mitverantwortlich gemacht, die den Kreis derer, mit denen man sich vergleichen kann, ausweiten und allerlei Inhalte weitflächig verbreiten. Feindbilder werden ausgemacht, Bündnisse und Bindungen aufgelöst, Hierarchien organisiert, um irgendwohin zurückzukehren, wo vermeintlich die Welt noch "in Ordnung" war – auch wenn es diesen Ort nie gegeben hat. Von Sibylle Baschung

Alternative Veranstaltungen

Filmscreening: Spielen oder nicht Spielen

Im Film „Spielen oder nicht Spielen“ begleiten wir Yulia Yáñez Schmidt und Lucy Wilke, zwei Schauspielerinnen mit Behinderung, auf ihrem Weg an renommierte deutsche Theater und sehen, wie sie trotz vieler Herausforderungen nicht aufgeben. Was für eine... mehrzu: Filmscreening: Spielen oder nicht Spielen

Termin:
Donnerstag, 21. Mai 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Theater Thikwa
Adresse:
Fidicinstraße 40, 10965 Berlin-Kreuzberg
Preis:
ab 8,35 €

Urknall Zwo Vicky&co

Endlich ist es so weit! Der erste Ableger des Dauerbrenners "Vom Urknall bis zum Mauerfall" beginnt zu Blühen: in "Urknall zwo: Vicky & co" beleuchten Henry Nadzik und Dirk Rave die Geschichte der "musikalischen Gastarbeiter" und ihrer Lieder, die sie... mehrzu: Urknall Zwo Vicky&co

Nächster Termin:
Mit Henry Nadzik und Dirk Rave
Termin:
Donnerstag, 21. Mai 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Theater Berliner Schnauze - Theater am Frankfurter Tor
Adresse:
Karl-Marx-Allee 133, 10243 Berlin
Preis:
ab 31,80 €

Die Nashörner

Tanzstück nach Eugène Ionesco · Aus dem Französischen von Claus Bremer und H.R. Stauffacher · Auf Deutsch und Englisch Ein ganz normaler Tag in einer ganz normalen Stadt – doch da rast plötzlich ein Nashorn durch die Straßen. Wenig später stürmt ein... mehrzu: Die Nashörner

Termin:
Donnerstag, 21. Mai 2026, 19:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Theater an der Parkaue - Bühne 2
Adresse:
Parkaue 29, 10367 Berlin-Lichtenberg
Preis:
ab 19,00 €

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