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Der Gesang des Pottwals

Jeder kennt ihn: Hermann Melvilles Moby Dick. Ewiges Symbol für die unermesslichen Geheimnisse der Natur und die Hybris und die Mordlust des Menschen. Weit weniger bekannt, ja geradezu unbekannt war bisher, dass der italienische Komponist Giacomo Puccini kaum ein halbes Jahrhundert später eine Grande Opera zu ähnlichem Thema schrieb. Im Theaterabend Der Gesang des Pottwals macht sich das Ensemble des Deutschen Theaters auf die Suche nach dieser lange verschollenen Oper und gelangt dabei in die Untiefen der Gegenwart: Kunst und Kapital, Kalauer und Kommerz, Walrettung und Wahlkampf – eine Open-Air-Komödie mit Musik, umspült vom Klang der Meere. Heiner Bomhard ist Regisseur, Autor und Komponist. Am DT war er zuletzt Spieler und musikalischer Kopf hinter den beiden Kultmusicals von Rosa von Praunheim: Hitlers Ziege und die Hämorrhoiden des Königs kam 2020, Die Insel der Perversen 2024 auf die Bühne. Mit Der Gesang des Pottwals wechselt Bomhard nun ins ernste Opernfach. Es wird tragisch. Und dramatisch. Und erhebend in aller Kreatürlichkeit. Pottwal-Ehrenwort. E dalle onde si erge possente e potente una creatura più grande di tutte le altre. O mondo! Come hai potuto creare un essere simile! Und aus den Fluten steigt empor Mächtig und gewaltig, ein Wesen Größer als alles andere. O Welt! Wie hast du solch Wesen erschaffen können!

Künstler/Beteiligte: Heiner Bomhard (Autor/in), Lisa Birke Balzer, Heiner Bomhard, Manuel Harder, Florian Köhler, Daria von Loewenich, Janek Maudrich

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