Maxim Gorki Theater
Carmen

Carmen
© Maxim Gorki Theater - 2026
»Die Roma-Gemeinschaft hat eine toxische Beziehung zu Carmen: Als eine unserer wenigen Ikonen, die die Jahrhunderte überdauert haben, erfüllt sie jedes Stereotyp, das jemals über uns Roma kursierte. Sie ist gewalttätig, rüpelhaft, ungezähmt, heißblütig, leidenschaftlich, diebisch, tanzt und singt sich als schwarzhaarige Femme fatale bar jeder Moral in die Betten der Männer. Und doch wird sie geliebt. Sie ist eine Widerstandsfigur, ein Symbol der Freiheit gegen die Konformität, eine Verweigerung der Opferrolle. Und letztlich das Porträt einer Frau, die ihrer Zeit voraus war.« Riah Knight
Spätestens seit der Uraufführung der Oper von Georges Bizet im Jahr 1875 ist die Titelheldin Carmen weltberühmt. Basierend auf der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée schufen die Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy ein aufwühlendes tragisches Spiel um Leidenschaft, Liebe und Macht. Die begehrte und selbstbewusste Romni und Fabrikarbeiterin Carmen begegnet in Sevilla dem Soldaten Don José, dessen Faszination für sie obsessive Züge annimmt. Doch Carmen lässt nicht über sich verfügen. Als sich Don José in seiner männlichen Ehre verletzt fühlt, ermordet er sie. Die Oper löste 1875 einen Skandal aus. Nicht nur wegen ihrer realistischen Milieudarstellung mit Soldat*innen, Arbeiter*innen, Schmuggler*innen und Flamencotänzer*innen, die sich auf der bürgerlichen Bühne einfanden. Die Titelfigur selbst, insbesondere Carmens Freiheitsdrang, faszinierte und provozierte zugleich das Publikum, besonders, weil sie die patriarchale Ordnung störte. Letztendlich wurde Carmen aber wegen ihrer überragenden musikalischen Qualität und der mitreißenden Handlung zur meistgespielten Oper der Welt.
Nach Alles Schwindel setzt das Produktionsteam um Regisseur Christian Weise die Tradition der Musiktheaterabende am Gorki fort und stellt das Genre der Opéra-comique in den Vordergrund. Ein neues Arrangement spürt den von Bizet musikalisch verwobenen Genres, Referenzen und kulturellen Aneignungen nach. Dabei wird Carmen zu einem queer-burlesken Stück Musiktheater, das lustvoll mit den in der Oper eingeschriebenen Bildern, Stereotypen und Verkleidungen spielt.
Trailer ansehen
Premiere 24/Januar 2025
Foto: Esra RotthoffBühnenfotos: Ute LangkafelTrailer: Schnittmenge
Spätestens seit der Uraufführung der Oper von Georges Bizet im Jahr 1875 ist die Titelheldin Carmen weltberühmt. Basierend auf der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée schufen die Librettisten Henri Meilhac und Ludovic Halévy ein aufwühlendes tragisches Spiel um Leidenschaft, Liebe und Macht. Die begehrte und selbstbewusste Romni und Fabrikarbeiterin Carmen begegnet in Sevilla dem Soldaten Don José, dessen Faszination für sie obsessive Züge annimmt. Doch Carmen lässt nicht über sich verfügen. Als sich Don José in seiner männlichen Ehre verletzt fühlt, ermordet er sie. Die Oper löste 1875 einen Skandal aus. Nicht nur wegen ihrer realistischen Milieudarstellung mit Soldat*innen, Arbeiter*innen, Schmuggler*innen und Flamencotänzer*innen, die sich auf der bürgerlichen Bühne einfanden. Die Titelfigur selbst, insbesondere Carmens Freiheitsdrang, faszinierte und provozierte zugleich das Publikum, besonders, weil sie die patriarchale Ordnung störte. Letztendlich wurde Carmen aber wegen ihrer überragenden musikalischen Qualität und der mitreißenden Handlung zur meistgespielten Oper der Welt.
Nach Alles Schwindel setzt das Produktionsteam um Regisseur Christian Weise die Tradition der Musiktheaterabende am Gorki fort und stellt das Genre der Opéra-comique in den Vordergrund. Ein neues Arrangement spürt den von Bizet musikalisch verwobenen Genres, Referenzen und kulturellen Aneignungen nach. Dabei wird Carmen zu einem queer-burlesken Stück Musiktheater, das lustvoll mit den in der Oper eingeschriebenen Bildern, Stereotypen und Verkleidungen spielt.
Trailer ansehen
Premiere 24/Januar 2025
Foto: Esra RotthoffBühnenfotos: Ute LangkafelTrailer: Schnittmenge
Künstler/Beteiligte: Marc Benner, Via Jikeli, Riah Knight, Lindy Larsson, Catherine Stoyan, Till Wonka, Christian Weise, Lane Schäfer, Rônni Maciel, Endre Holéczy
Nächster Termin:
Verkehrsanbindungen
-
S-Bahn
-
S+U Friedrichstr. Bhf
- S3
- S5
- S7
- S9
- S1
- S2
- S25
- S26
-
S Hackescher Markt
- S3
- S5
- S7
- S9
-
S Oranienburger Str.
- S1
- S2
- S25
- S26
-
S+U Friedrichstr. Bhf
-
U-Bahn
-
U Museumsinsel
- U5
-
U Unter den Linden
- U5
- U6
-
S+U Friedrichstr. Bhf
- U6
-
U Hausvogteiplatz
- U2
-
U Museumsinsel
-
Bus
-
Staatsoper
- 100
- N5
- 300
-
U Museumsinsel
- 100
- N5
- 300
-
Werderscher Markt
- 147
- 200
- N2
- U2
-
U Unter den Linden
- 100
- N5
- 300
- 147
- N6
-
S+U Friedrichstr. Bhf
- S7
- 147
- 245
- N6
-
Berlin, Dorotheenstr./Friedrichstr.
- 147
- 245
-
Berliner Schloss
- 147
- 200
- N2
- U2
-
Französische Str.
- 147
-
U Hausvogteiplatz
- 200
- N2
-
Spandauer Str./Marienkirche
- S7
- N42
- 100
- 200
- N2
- N5
- N8
- N40
- N60
- N65
-
S+U Friedrichstr./Reichstagufer
- S7
-
S Hackescher Markt
- N42
-
Neumannsgasse
- 147
- 200
- N2
-
U Rotes Rathaus
- 200
- N2
- N8
- N40
- N42
- N60
- N65
- U2
- 300
-
Friedrichstr./Reinhardtstr.
- 147
- 245
-
U Oranienburger Tor
- N6
-
Staatsoper
-
Tram
-
Am Kupfergraben
- 12
- M1
-
Georgenstr./Am Kupfergraben
- 12
- M1
-
Universitätsstr.
- 12
- M1
-
S+U Friedrichstr. Bhf
- 12
- M1
-
Monbijouplatz
- M1
- M5
-
S Hackescher Markt
- M4
- M5
- M6
- M1
- 12
-
Spandauer Str./Marienkirche
- M4
- M5
- M6
-
S Oranienburger Str.
- M1
- M5
-
U Oranienburger Tor
- 12
- M1
-
Am Kupfergraben
-
Regionalbahn
-
S+U Friedrichstr. Bhf
- RE1
- RB23
- RE2
- RB21
- RE7
- FEX
-
S+U Friedrichstr. Bhf
Alle Termine und Tickets
2 von insgesamt 2 Terminen
Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.