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Angela Alves: Never Rest

English version below

Im Rahmen von/As part of Never Work – International Performance Festival
Hausführung/Guided house tour, Performance
19./20./21.06., 17:30
Start: Kasse/Box office
Deutsch/German
Ca. 45 Min.

Ausruhen ist eine überlebenswichtige Praxis für die Gesundheit. Es wirkt entzündungshemmend, hilft gegen chronische Schmerzen, Bluthochdruck und Burnout. Damit das Ausruhen seinen Zauber entfalten kann, kommt es aber nicht nur darauf an, wie wir uns ausruhen, sondern auch, wo wir es tun.

In Never Rest untersucht Angela Alves die räumlichen Grenzen des Ausruhens. Sie fragt, ob Ausruhen überhaupt möglich ist in Arbeits- und Gesundheitsräumen, die von Druck, Kontrolle und Erwartungen geprägt sind.

Als Hausführung konzipiert, führt sie das Publikum durch die Räume der Sophiensæle und auf eine historische Spurensuche des Nicht-Ausruhens: von den Ostarbeiter*innen des NS-Regimes, die in den 1940er-Jahren im heutigen Festsaal der Sophiensæle arbeiten und schlafen mussten, über die schlaflosen Nächte von Tänzer*innen im Theater, bis zu den Dauerbadpatient*innen der sogenannten Heil- und Pflegeanstalten der frühen Moderne, die in der Badewanne zur Ruhe kommen und manchmal auch übernachten mussten.

Choreografie, Performance: Angela Alves
Dramaturgie: Annekathrin Walther
Illustrationen: Koen

Never Rest entsteht in Kooperation mit den Sophiensælen im Rahmen des Festivals Never Work. Never Work – Internationales Performance-Festival ist ein Festival der Sophiensæle, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Die Sophiensæle werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
_______________

Rest is a vital practice for good health. It has anti-inflammatory effects and helps alleviate chronic pain, high blood pressure and burnout. However, for rest to work its magic, it matters not only how we rest, but also where we do so.

In Never Rest, Angela Alves explores the spatial limits of rest. She asks whether rest is even possible in work and healthcare spaces characterized by pressure, control and expectations.

Conceived as a guided tour, she leads the audience through the rooms of Sophiensæle on a historical quest for traces of non-rest: from the Eastern European laborers of the Nazi regime, who were forced to work and sleep in what is now Sophiensæle’s Festsaal in the 1940s, to the sleepless nights of dancers in the theater, to the long-term bath patients of the sanatoriums and nursing homes of early modernism, who had to find rest in the bathtub and sometimes even spend the night there.

Choreography, performance: Angela Alves
Dramaturgy: Annekathrin Walther
Illustrations: Koen

Never Rest is being produced in co-operation with Sophiensæle as part of the festival Never Work. Never Work—International Performance Festival is a festival by Sophiensæle, supported by the Capital Cultural Fund (HKF). Sophiensæle is supported by the Senate Department for Culture and Social Cohesion. Media partners: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.

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Im Rahmen von/As part of Never Work – International Performance Festival
Hausführung/Guided house tour, Performance
19./20./21.06., 17:30
Start: Kasse/Box office
Deutsch/German
Ca. 45 Min.

Ausruhen ist eine überlebenswichtige Praxis für die Gesundheit. Es wirkt entzündungshemmend, hilft gegen chronische Schmerzen, Bluthochdruck und Burnout. Damit das Ausruhen seinen Zauber entfalten kann, kommt es aber nicht nur darauf an, wie wir uns ausruhen, sondern auch, wo wir es tun.

In Never Rest untersucht Angela Alves die räumlichen Grenzen des Ausruhens. Sie fragt, ob Ausruhen überhaupt möglich ist in Arbeits- und Gesundheitsräumen, die von Druck, Kontrolle und Erwartungen geprägt sind.

Als Hausführung konzipiert, führt sie das Publikum durch die Räume der Sophiensæle und auf eine historische Spurensuche des Nicht-Ausruhens: von den Ostarbeiter*innen des NS-Regimes, die in den 1940er-Jahren im heutigen Festsaal der Sophiensæle arbeiten und schlafen mussten, über die schlaflosen Nächte von Tänzer*innen im Theater, bis zu den Dauerbadpatient*innen der sogenannten Heil- und Pflegeanstalten der frühen Moderne, die in der Badewanne zur Ruhe kommen und manchmal auch übernachten mussten.

Choreografie, Performance: Angela Alves
Dramaturgie: Annekathrin Walther
Illustrationen: Koen

Never Rest entsteht in Kooperation mit den Sophiensælen im Rahmen des Festivals Never Work. Never Work – Internationales Performance-Festival ist ein Festival der Sophiensæle, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Die Sophiensæle werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
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Rest is a vital practice for good health. It has anti-inflammatory effects and helps alleviate chronic pain, high blood pressure and burnout. However, for rest to work its magic, it matters not only how we rest, but also where we do so.

In Never Rest, Angela Alves explores the spatial limits of rest. She asks whether rest is even possible in work and healthcare spaces characterized by pressure, control and expectations.

Conceived as a guided tour, she leads the audience through the rooms of Sophiensæle on a historical quest for traces of non-rest: from the Eastern European laborers of the Nazi regime, who were forced to work and sleep in what is now Sophiensæle’s Festsaal in the 1940s, to the sleepless nights of dancers in the theater, to the long-term bath patients of the sanatoriums and nursing homes of early modernism, who had to find rest in the bathtub and sometimes even spend the night there.

Choreography, performance: Angela Alves
Dramaturgy: Annekathrin Walther
Illustrations: Koen

Never Rest is being produced in co-operation with Sophiensæle as part of the festival Never Work. Never Work—International Performance Festival is a festival by Sophiensæle, supported by the Capital Cultural Fund (HKF). Sophiensæle is supported by the Senate Department for Culture and Social Cohesion. Media partners: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.

Hinweise zu Ermäßigungen: Das reguläre Ticket kostet bei uns 15 Euro. Besucher*innen, die eine Ermäßigung benötigen, bekommen ein Ticket für 10 Euro. Für das ermäßigte Ticket ist kein weiter Nachweis nötig. Wir vertrauen darauf, dass ihr selbst am besten einschätzen könnt, ob ihr ein reduziertes Ticket braucht.

Diese Ticketpreise sind vergleichsweise günstig. Das möchten wir gerne so beibehalten, denn Kultur ist für alle da. Damit uns das auch weiterhin möglich ist, empfehlen wir – den Besucher*innen, die dazu finanziell in der Lage sind – ein Ticket für 20 Euro zu erwerben. Für alle, die darüber hinaus unserer Arbeit und die Arbeit der Künstler*innen unterstützen möchten und können, gibt es unseren Wunschpreis von 25 Euro.

Behinderte Personen erhalten ein ermäßigtes Ticket. Falls eine Begleitperson benötigt wird, erhält diese ein Freiticket. Das Begleitticket kann online, telefonisch oder an der Abendkasse in Kombination mit einem Ticket „Ermäßigt / Reduced“ gebucht werden.

Kinder bis 12 Jahre erhalten ein Ticket für 5 Euro.

Preise für Schulklassen und Gruppen auf Anfrage unter ticketing@sophiensaele.com

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