The One(s) Who Never Lived
© Melika Dez
Das Tanzstück lädt ein, über die Fragilität menschlicher Beziehungen in einer zunehmend physisch entfremdeten Welt nachzudenken. Auf der Bühne bewegen sich die Performer*innen zwischen Produktion und Zerstörung, Disziplin und Zusammenbruch. Ihre mechanischen, synchronisierten Gesten erinnern an industrielle Prozesse und oszillieren zwischen Distanz und dem Wunsch nach (Wieder-)Verbindung.
Die Arbeit schafft einen Raum, in dem sich die Auswirkungen von Isolation, kollektiver Erschöpfung und dem Impuls zu Widerstand oder Annäherung körperlich erfahren lassen. Der Dialog zwischen dem Natürlichen und dem Industriellen, dem Menschlichen und dem Mechanischen, macht das gleichzeitige Bestehen dieser Gegensätze sichtbar und reflektiert die geteilten Erfahrungen, die daraus entstehen.
Choreografie: Jason Martin
Künstlerische Mitarbeit: Rebecca Margolick
Performer*innen: Rebecca Margolick, Jason Martin
Weitere Mitwirkende: Beatriz Mira, Emiliana Battista Marino, Paco Ziel
Probenleitung: Isabelle Poirier, Carmen Macias
Dramaturgie: James Viveiros, Ami Shulman
Lichtdesign: Claire Seyller
Musikkomposition: Jonathan Goulet
Kostüme: Rémi van Bochove
Technische Leitung: Emmanuel Bossé-Messier
Fotocredits: Melika Dez
Unterstützt von Canada Council for the Arts, Conseil des arts et des lettres du Québec, Centro Coreográfico de La Gomera (Spanien), Teatro Victoria (Spanien), Skånes Dansteater (Schweden), Festival Masdanza (Spanien), Fondation Margie Gillis (Kanada), Teatros del Canal (Spanien), MOVES (Mexiko), Centro de las Artes de San Luis Potosí (Mexiko), NECIA (Mexiko), Festival Quartiers Danses (Kanada), Louise Lapierre Danse (Kanada), Maison de la culture Marie-Uguay (Kanada) sowie Quai 5160 – Maison de la culture de Verdun (Kanada).