Sophiensaele - Festsaal
A Good Man is Hard to Find
DE Premiere

© Quelle: Reservix-System
English version below
Tanz/Dance
Festsaal
Keine Sprachkenntnisse notwendig/No language skills required
Ca. 70 Min.
Eine popkulturelle Kollision von Arbeiter*innenklasse und queerem Ausdruck: Das Duo BULLYACHE nutzt Vokabular aus Zirkus, Ballett, Akrobatik, Pop und TikTok für eine äußerst eigenwillige Variante zeitgenössischen Tanztheaters. „Wir sind Pina Bausch, verkleidet als Dua Lipa, und führen Alben als Theaterstücke auf“, sagen Courtney Deyn und Jacob Samuel über sich selbst.
Ihre neuste Arbeit A Good Man is Hard to Find feierte Premiere auf der Biennale in Venedig und ist inspiriert von der Finanzkrise 2008 und der Zeremonie Cremation of Care – einem jährlichen Ritual des privaten Clubs Bohemian Grove, bei dem Angehörige der globalen Elite symbolisch ihr Gewissen beerdigen. Die präzise Choreografie beschäftigt sich mit der absurden Welt des Finanzkapitalismus, mit Managertum und seinen Machtspielen, Hierarchien, toxischer Männlichkeit, Demütigungen, Austeritäts- und Sündenbockmechanismen. In einem düster-abgefuckten Szenario entwickelt sich eine Office Party am Ende der Welt: Neue Songs des Duos werden mit Schostakowitschs Kammersinfonie in c-Moll verschnitten – und elitäre Banker agieren ihre emotionale Verwüstung ohne Rücksicht auf Verluste aus, um sie schließlich in einem dramatischen Opferritual münden zu lassen, das einer griechischen Tragödie angemessen wäre.
Co-Regie, Performance: Courtney Deyn
Co-Regie, Ton: Jacob Samuel
Performance: Sam Dilkes, Oscar Jinghu Li, Pierre Morrillon, Giacomo Luci, Frank Yang
Licht: Bianca Peruzzi
Mentorin: Katie Mitchell
Bühnenbild: Tor Studio
Art Direction: Sinisia
Kostüme: La Maskarade
Eine Produktion von BULLYACHE. Never Work – Internationales Performance-Festival ist ein Festival der Sophiensæle, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Die Sophiensæle werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
_______________
A pop-cultural collision of working-class and queer expression: the duo BULLYACHE uses vocabulary from circus, ballet, acrobatics, pop, and TikTok to create an exceptionally original and radical variation of contemporary dance theater. “We are Pina Bausch cosplaying as Dua Lipa performing albums as theater works,” say Courtney Deyn and Jacob Samuel about themselves.
Their latest work A Good Man is Hard to Find premiered at the Biennale di Venezia and is inspired by the 2008 financial crisis and the “Cremation of Care” ceremony—an annual ritual ceremony of the private club Bohemian Grove, where the global elite symbolically banish their guilt. The precise choreography deals with the absurd world of financial capitalism, management and its power games, hierarchies, toxic masculinity, humiliations, austerity and scapegoating mechanisms. In a dark and fucked-up scenario, an office party at the end of the world unfolds: New compositions by the duo are interwoven with Shostakovich’s Chamber Symphony in C minor—and elitist bankers act out their emotional devastation without regard for the consequences, ultimately culminating in a dramatic sacrificial ritual worthy of a Greek tragedy.
Co-direction, performance: Courtney Deyn
Co-direction, sound: Jacob Samuel
Performance: Sam Dilkes, Oscar Jinghu Li, Pierre Morrillon, Giacomo Luci, Frank Yang
Lighting: Bianca Peruzzi
Mentor: Katie Mitchell
Set design: Tor Studio
Art direction: Sinisia
Costume: La Maskarade
A production by BULLYACHE. Never Work—International Performance Festival is a festival by Sophiensæle, supported by the Capital Cultural Fund (HKF). Sophiensæle is supported by the Senate Department for Culture and Social Cohesion. Media partners: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Tanz/Dance
Festsaal
Keine Sprachkenntnisse notwendig/No language skills required
Ca. 70 Min.
Eine popkulturelle Kollision von Arbeiter*innenklasse und queerem Ausdruck: Das Duo BULLYACHE nutzt Vokabular aus Zirkus, Ballett, Akrobatik, Pop und TikTok für eine äußerst eigenwillige Variante zeitgenössischen Tanztheaters. „Wir sind Pina Bausch, verkleidet als Dua Lipa, und führen Alben als Theaterstücke auf“, sagen Courtney Deyn und Jacob Samuel über sich selbst.
Ihre neuste Arbeit A Good Man is Hard to Find feierte Premiere auf der Biennale in Venedig und ist inspiriert von der Finanzkrise 2008 und der Zeremonie Cremation of Care – einem jährlichen Ritual des privaten Clubs Bohemian Grove, bei dem Angehörige der globalen Elite symbolisch ihr Gewissen beerdigen. Die präzise Choreografie beschäftigt sich mit der absurden Welt des Finanzkapitalismus, mit Managertum und seinen Machtspielen, Hierarchien, toxischer Männlichkeit, Demütigungen, Austeritäts- und Sündenbockmechanismen. In einem düster-abgefuckten Szenario entwickelt sich eine Office Party am Ende der Welt: Neue Songs des Duos werden mit Schostakowitschs Kammersinfonie in c-Moll verschnitten – und elitäre Banker agieren ihre emotionale Verwüstung ohne Rücksicht auf Verluste aus, um sie schließlich in einem dramatischen Opferritual münden zu lassen, das einer griechischen Tragödie angemessen wäre.
Co-Regie, Performance: Courtney Deyn
Co-Regie, Ton: Jacob Samuel
Performance: Sam Dilkes, Oscar Jinghu Li, Pierre Morrillon, Giacomo Luci, Frank Yang
Licht: Bianca Peruzzi
Mentorin: Katie Mitchell
Bühnenbild: Tor Studio
Art Direction: Sinisia
Kostüme: La Maskarade
Eine Produktion von BULLYACHE. Never Work – Internationales Performance-Festival ist ein Festival der Sophiensæle, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds. Die Sophiensæle werden gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
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A pop-cultural collision of working-class and queer expression: the duo BULLYACHE uses vocabulary from circus, ballet, acrobatics, pop, and TikTok to create an exceptionally original and radical variation of contemporary dance theater. “We are Pina Bausch cosplaying as Dua Lipa performing albums as theater works,” say Courtney Deyn and Jacob Samuel about themselves.
Their latest work A Good Man is Hard to Find premiered at the Biennale di Venezia and is inspired by the 2008 financial crisis and the “Cremation of Care” ceremony—an annual ritual ceremony of the private club Bohemian Grove, where the global elite symbolically banish their guilt. The precise choreography deals with the absurd world of financial capitalism, management and its power games, hierarchies, toxic masculinity, humiliations, austerity and scapegoating mechanisms. In a dark and fucked-up scenario, an office party at the end of the world unfolds: New compositions by the duo are interwoven with Shostakovich’s Chamber Symphony in C minor—and elitist bankers act out their emotional devastation without regard for the consequences, ultimately culminating in a dramatic sacrificial ritual worthy of a Greek tragedy.
Co-direction, performance: Courtney Deyn
Co-direction, sound: Jacob Samuel
Performance: Sam Dilkes, Oscar Jinghu Li, Pierre Morrillon, Giacomo Luci, Frank Yang
Lighting: Bianca Peruzzi
Mentor: Katie Mitchell
Set design: Tor Studio
Art direction: Sinisia
Costume: La Maskarade
A production by BULLYACHE. Never Work—International Performance Festival is a festival by Sophiensæle, supported by the Capital Cultural Fund (HKF). Sophiensæle is supported by the Senate Department for Culture and Social Cohesion. Media partners: Berlin Art Link, Missy Magazine, Siegessäule, taz.
Hinweise zu Ermäßigungen: Das reguläre Ticket kostet bei uns 15 Euro. Besucher*innen, die eine Ermäßigung benötigen, bekommen ein Ticket für 10 Euro. Für das ermäßigte Ticket ist kein weiter Nachweis nötig. Wir vertrauen darauf, dass ihr selbst am besten einschätzen könnt, ob ihr ein reduziertes Ticket braucht.
Diese Ticketpreise sind vergleichsweise günstig. Das möchten wir gerne so beibehalten, denn Kultur ist für alle da. Damit uns das auch weiterhin möglich ist, empfehlen wir – den Besucher*innen, die dazu finanziell in der Lage sind – ein Ticket für 20 Euro zu erwerben. Für alle, die darüber hinaus unserer Arbeit und die Arbeit der Künstler*innen unterstützen möchten und können, gibt es unseren Wunschpreis von 25 Euro.
Behinderte Personen erhalten ein ermäßigtes Ticket. Falls eine Begleitperson benötigt wird, erhält diese ein Freiticket. Das Begleitticket kann online, telefonisch oder an der Abendkasse in Kombination mit einem Ticket „Ermäßigt / Reduced“ gebucht werden.
Kinder bis 12 Jahre erhalten ein Ticket für 5 Euro.
Preise für Schulklassen und Gruppen auf Anfrage unter ticketing@sophiensaele.com
Diese Ticketpreise sind vergleichsweise günstig. Das möchten wir gerne so beibehalten, denn Kultur ist für alle da. Damit uns das auch weiterhin möglich ist, empfehlen wir – den Besucher*innen, die dazu finanziell in der Lage sind – ein Ticket für 20 Euro zu erwerben. Für alle, die darüber hinaus unserer Arbeit und die Arbeit der Künstler*innen unterstützen möchten und können, gibt es unseren Wunschpreis von 25 Euro.
Behinderte Personen erhalten ein ermäßigtes Ticket. Falls eine Begleitperson benötigt wird, erhält diese ein Freiticket. Das Begleitticket kann online, telefonisch oder an der Abendkasse in Kombination mit einem Ticket „Ermäßigt / Reduced“ gebucht werden.
Kinder bis 12 Jahre erhalten ein Ticket für 5 Euro.
Preise für Schulklassen und Gruppen auf Anfrage unter ticketing@sophiensaele.com
Nächster Termin: DE Premiere
- Termin Freitag, 26. Juni 2026, 21:00 Uhr (1 weiterer Termin)
- Ort Sophiensaele - Festsaal
- Adresse Sophienstraße 18, 10178 Berlin-Mitte
- Preis ab 25,00 €
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