Gelangweilt von ihrer leidenschaftslosen Ehe mit dem faden Musikanten Orpheus, vergnügt sich Eurydike lieber mit Pluto, dem Herrn der Unterwelt, und lässt sich – ganz anders als in der mythologischen Vorlage – mit Begeisterung ins Reich der Toten entführen. Als auch Himmelsvater Jupiter von der schönen Sterblichen erfährt, entbrennt ein witzgeladener Wettstreit um die Gunst der Eurydike. Im ersten großen Werk des »Vaters der modernen Operette« trifft mitreißende Pariser Tanzmusik auf orchestrales Feingefühl, gipfelnd im weltbekannten Cancan. Getragen wird Offenbachs Mythentravestie von einem spielfreudigen Ensemble der Spitzenklasse, das, angeführt von Sprecher Max Hopp, in eine knallbunte Unterwelt abtaucht. Mit Barrie Koskys Inszenierung ist ein absoluter Publikumsrenner zurück im Spielplan der Komischen Oper Berlin.
2 h 45 min, inkl. Pause
Künstler/Beteiligte: Victoria Behr (Kostüme), Jean-Christophe Charron (Chöre), Rufus Didwiszus (Bühnenbild), Franck Evin (Licht), Susanna Goldberg (Dramaturgie), James Hendry (Musikalische Leitung), Barrie Kosky (Inszenierung), Otto Pichler (Choreographie), Esteban Muñoz Herrera (Spielleitung), Ivan Turšić (Pluto), Tansel Akzeybek (Orpheus), Jonas Hacker (Orpheus), Juliana Zara (Eurydike), Ulrike Helzel (Die öffentliche Meinung), Max Hopp (Styx), Tom Erik Lie (Jupiter), Karolina Gumos (Juno), Martina Borroni (Juno), Mirka Wagner (Venus), Alma Sadé (Diana), Elisa Maayeshi (Diana), Susan Zarrabi (Cupido), Alma Sadé (Cupido), Tim Dietrich (Mars), Caspar Krieger (Merkur), Michael Fernandez (Tänzer), Shane Dickson (Tänzer), Benjamin Gericke (Tänzer), Lorenzo Soragni (Tänzer), Davide De Biasi (Tänzer), Kai Chun Chuang (Tänzer), Daniel Daniela Ojeda Yrureta (Tänzer), Kai Braithwaite (Tänzer), Luissa Joachimstaller (Tänzer), Claudia Greco (Tänzer), Lauren Mayer (Tänzer), Giorgia Bortoluzzi (Tänzer), Brittany Young (Tänzer), Komparserie (Komparserie), Chorsolisten der Komischen Oper Berlin (Chor)
Koproduktion mit den Salzburger Festspielen und der Deutschen Oper am Rhein