La Calisto – Foto: Maximilian Semlinger / Artwork: Laura Buechner
© Foto: Maximilian Semlinger / Artwork: Laura Buechner
Ein Meisterwerk der venezianischen Barockoper, komponiert von einem ihrer maßgeblichen Protagonisten. Ziemlich genau in der Mitte des 17. Jahrhunderts kreiert und auf die Bühne gebracht, zeichnet sich Francesco Cavallis La Calisto durch einen musikalischen Reichtum und eine außergewöhnliche Konturschärfe der Figuren aus, zudem durch ein anspruchsvolles Libretto voller ernster wie komischer Situationen und Charaktere.
Vielschichtig, geradezu labyrinthisch sind die Handlungsstränge, überraschend die Szenenwechsel und Wendungen des Geschehens. Die mächtigste aller Leidenschaften, die Liebe, ist die treibende Kraft, der alle Handelnden in Irrungen und Wirrungen unterworfen sind, seien es nun Götter, Naturwesen oder Menschen. Regisseur Stefan Herheim wird dieses bunte Kaleidoskop der Worte und Klänge in Art einer „barocken Science Fiction“-Ästhetik in Szene setzen, in all der thematischen Vielfalt und Farbigkeit, die dieser Oper innewohnt, an deren Ende ein Sternenhimmel steht. Und Christina Pluhar wird mit ihrem Ensemble L’Arpeggiata den musikalischen Zauber entfalten.
Künstler/Beteiligte: Francesco Cavalli (Komponist/in), Giovanni Faustini (Autor/in)
Koproduktion mit dem MusikTheater an der Wien
Einblick am 5. November 2026