Barrie Koskys Die Zauberflöte entführt in ihre ganz eigene fantastische Bilderwelt. Tamino verliebt sich in ein Bildnis von Pamina und bricht auf, um sie zu retten.
Bedroht von Drachen, bezaubert von rosa Elefanten, tanzenden Sternbildern und fliegenden Schmetterlingsknaben, wird Die Zauberflöte zu einem magischen Roadmovie auf dem Weg zur wahren Liebe.Die Zauberflöte scheint mehr Rätsel und Fragen aufzuwerfen als Antworten zu geben. Nicht umsonst ist die »Titelheldin« dieses Opernklassikers ein Instrument – denn für die Tiefen menschlicher Grunderfahrungen, vor denen Logik und Verstand kapitulieren, scheint am Ende nur die Musik die passende Sprache zu finden. Dafür erzählen die britische Theatertruppe »1927« und Barrie Kosky den Klassiker von Wolfgang Amadeus Mozart mit Hilfe von projizierten Animationen als lebendiges Bilderbuch in einer »köstlich-absurden Mischung aus Stumm- und Zeichentrickfilm« [BERLINER MORGENPOST].
2 h 45 min inkl. Pause
Künstler/Beteiligte: 1927 (Konzeption), Paul Barritt (Animation), Esther Bialas (Bühnenbild und Kostüme), David Cavelius (Chöre), Barrie Kosky (Inszenierung), Diego Leetz (Licht), Ulrich Lenz (Dramaturgie), Esteban Muñoz Herrera (Spielleitung), Marit Strindlund (Musikalische Leitung), Penny Sofroniadou (Pamina), Caspar Singh (Tamino), Diana Schnürpel (Königin der Nacht), Dimitry Ivashchenko (Sarastro), Tom Erik Lie (Papageno), Philipp Meierhöfer (Papageno), Elisa Maayeshi (Papagena), Caspar Krieger (Monostatos), Mirka Wagner (Erste Dame), Karolina Gumos (Zweite Dame), Ulrike Helzel (Dritte Dame), Johannes Dunz (Erster Geharnischter), Jaewon Kwak (Zweiter Geharnischter), Solisten des Tölzer Knabenchores (Drei Knaben), Chorsolisten der Komischen Oper Berlin (Chor), Komparserie (Komparserie), Orchester der Komischen Oper Berlin (Orchester)
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